idw - Informationsdienst
Wissenschaft
Die European Platform of Women Scientists EPWS veranstaltet in Zusammenarbeit mit BASNET, dem Netzwerk der Baltischen Staaten "Frauen in Wissenschaft und Technologie", vom 5. bis 7. Juni 2008 ihre Jahreskonferenz 2008 "Frauen gestalten Wissenschaft" in Vilnius/Litauen. Diese Konferenz schafft ein dynamisches Forum zum Austausch von Erfahrungen und Wissen zur gegenwärtigen Situation von Wissenschaftlerinnen sowie zu den Fragen weshalb und wie diese verbessert werden kann und muss, dies insbesondere im Hinblick auf die Ziele der Lissabon Agenda der Europäischen Union.
Die Konferenz wird den gegenwärtigen und zukünftigen Impact und die Gestaltungsmöglichkeiten von Wissenschaftlerinnen auf die Wissenschaftsgemeinschaft und die wissenschaftspolitischen Prozesse untersuchen und beleuchten, dies auch in Anbetracht der sozialen Aspekte von Wissenschaft und Forschung. Besondere Beachtung findet die Situation und Beteiligung von Wissenschaftlerinnen in den Baltischen Staaten. Die einzelnen Diskussionsgruppen befassen sich mit den Themen Frauen und Wissenschaft in Zentral- und Osteuropa, Gender Mainstreaming in der Biomedizin, Beispiele zur Förderung von Wissenschaftlerinnen, Frauen und Innovation, Wissenschaftlerinnen in den Baltischen Staaten, Frauen in der technologischen Forschung, Chancengleichheit in der Wissenschaft, Nano2Life, Organisation von Netzwerken, Wissenschaftlerinnen in Unternehmen und Wirtschaft sowie das Thema Mentoring.
Die neuesten Berichte der Europäischen Kommission zu den Bereichen "Frauen in Entscheidungsprozessen" und "Benchmarking der politischen Maßnahmen zum Erreichen von Chancengleichheit in der Wissenschaft" werden präsentiert und diskutiert.
Unter den prominenten Hauptrednerinnen sind die ehemalige Premierministerin von Litauen und derzeitige Ministerin und Mitglied des Parlamentes von Litauen Prof. Habil. Dr. Kazimiera D. Prunskiené, die Vorsitzende der European Science Foundation Prof. Dr. Marja Makarow, die ehemalige Vizepräsidentin der Akademie der Wissenschaften in Estland und Präsidentin des Parlamentes in Estland Prof. Dr. Ene Ergma sowie die L'ORÉAL-UNESCO Preisträgerin "For Women in Science Life Science Europe 2008" Prof. Dr. Ada Yonath.
Unter den Konferenzteilnehmenden sind Forscherinnen und Forscher aller Disziplinen aus ganz Europa sowie Mitglieder des Europäischen Parlamentes, der Helsinki-Gruppe "Frauen und Wissenschaft" der Europäischen Kommission und bedeutender europäischer Firmen.
Die Eröffnungsveranstaltung findet im Regierungspalast der Republik Litauen unter der Schirmherrschaft von Prof. Habil. Dr. Kazimiera D. Prunskiené statt.
Eine Posterausstellung zeigt EU-geförderte Projekte aus ganz Europa, die von Wissenschaftlerinnen geleitet werden, bedeutende europäische Projekte zum Thema Frauen und Wissenschaft, erfolgreiche Pläne zur Umsetzung von mehr Chancengleichheit (Gender Action Plans), Mitgliedsnetzwerke der EPWS sowie andere nationale, regionale und europaweite Wissenschaftlerinnen-Netzwerke bzw. solche, die sich die Förderung von Wissenschaftlerinnen zur Aufgabe gemacht haben, und Netzwerke, die im Aufbau begriffen sind.
Weitere Informationen zur Pressekonferenz, zum Programm und zu den Zielen der EPWS in englischer Sprache:
http://www.cews.org/cews/index.php?aid=489
http://www.epws.org European Platform of Women Scientists
Anmerkung: Das Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung CEWS baut mit Unterstützung namhafter Wissenschaftlerinnen aus ganz Europa als Specific Support Action im 6. Forschungsrahmenprogramm die European Platform of Women Scientists EPWS auf. Die EPWS ist eine internationale Dachorganisation von Wissenschaftlerinnen-Netzwerken und Netzwerken, die sich die Förderung von Wissenschaftlerinnen zur Aufgabe gemacht haben, mit Sitz in Brüssel/Belgien. Die EPWS repräsentiert z. Zt. mehr als 11.000 Wissenschaftlerinnen aller Disziplinen aus ganz Europa. Die Ziele dieser Plattform sind die Sicherstellung und gleichberechtigte Teilhabe von Frauen an Wissenschaft und Forschung sowie die Gestaltungsmöglichkeiten von Wissenschaftlerinnen in der Forschung.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
überregional
Buntes aus der Wissenschaft, Wissenschaftliche Tagungen
Deutsch

Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.
Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).
Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.
Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).
Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).