idw - Informationsdienst
Wissenschaft
Ein internationales Kolloquium an der Universität Luxemburg am 5. und 6. Juni 2008 setzt sich mit der Erforschung der Erinnerungen von Migranten auseinander.
Im Rahmen der europäischen Einigung wächst das Bedürfnis nach Überwindung nationaler Identifikationen und Hinwendung zu "europäischen" Traditionsbeständen. Darum kommt der Erforschung von Migrationserinnerungen besondere Bedeutung zu. Die Untersuchung der Erinnerung im Hinblick auf die unterschiedlichen Migrationsprozesse und Erinnerungskulturen sowie das Verhältnis zwischen kollektivem Gedächtnis und familiären oder individuellen Erinnerungen steht jedoch erst am Anfang.
Am 5. und 6. Juni veranstaltet das "Laboratoire Histoire et Mémoire" der Universität Luxemburg in Zusammenarbeit mit dem "Center for Interdisciplinary Memory Research" des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen ein Kolloquium zu den konzeptuellen und methodischen Fragen, die mit der Untersuchung transnationaler Erinnerungen einhergehen.
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Belgien, Frankreich, Deutschland und Luxemburg werden ihre spezifischen Forschungsthemen präsentieren, zum Beispiel "Nationale Erinnerung und Migration", "Erinnerungskulturen: Medien und Akteure der Erinnerung an Migration" oder "Migration und Erinnerungsvarianten: Gender, Klasse und Migration".
Das Kolloquium endet mit einer Abschlussdiskussion. Dei Konferenzsprachen sind Französisch und Deutsch. Eine Simultanübersetzung ist gewährleistet. Das vollständige Programm kann im Internet unter www.uni.lu heruntergeladen werden. Organisation und Anmeldung: elisabeth.boesen@uni.lu; fabienne.lentz@uni.lu
>> Donnerstag, 5. Juni (10-18 Uhr) und Freitag, 6. Juni (9-13.30 Uhr), Campus Limpertsberg, 162a, avenue la Faïencerie, Luxemburg, Bâtiment des Sciences, Hörsaal BS 003
http://www.uni.lu - Homepage der Universität mit Programm des Kolloquiums
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Geschichte / Archäologie
überregional
Buntes aus der Wissenschaft, Wissenschaftliche Tagungen
Deutsch

Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.
Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).
Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.
Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).
Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).