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28.05.2008 16:46

Carl Herzog von Württemberg übergab den Vorsitz des Tübinger Universitätsbundes an Staatssekretär Hubert Wicker

Michael Seifert Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Eberhard Karls Universität Tübingen

    Die gestrige Mitgliederversammlung der Vereinigung der Freunde der Universität Tübingen (Universitätsbund) e.V. war die 29. Mitgliederversammlung, die Carl Herzog von Württemberg in seiner Funktion als Vorsitzender des Universitätsbundes leitete. Mit dieser Mitgliederversammlung endete seine 6. Wahlperiode. Er hatte bereits im Vorfeld angekündigt, dass er sich langsam von seinen Ehrenämtern zurückziehen möchte. Die Mitgliederversammlung wählte Hubert Wicker, Staatssekretär und Amtschef im Staatsministerium Baden-Württemberg, zu seinem Nachfolger.

    Carl Herzog von Württemberg wurde 1936 in Friedrichshafen geboren und ist seit 1975 Chef des Hauses Württemberg. Er studierte in Tübingen Rechtswissenschaft und gehörte seit 1975 dem Ausschuss des Universitätsbundes an. 1977 wurde er zum Ehrensenator der Eberhard Karls Universität ernannt, 1978 übernahm er den Vorsitz des Stiftungsvorstandes der Tübinger Universitätsstiftung, ein Ehrenamt, das er bis Mai 2008 aktiv begleitete. Am 22. Juni 1979 wurde er von der Mitgliederversammlung des Universitätsbundes zum Vorsitzenden gewählt. Dieses Ehrenamt begleitete Herzog Carl über knapp 30 Jahre. Über diese Tätigkeit hinaus ist er durch zahlreiche karitative und soziale Aktivitäten und Stiftungen hervor-getreten.

    Universitätsrektor Bernd Engler dankte Carl Herzog von Württemberg im Großen Senat im Namen von Universität und Universitätsbund für seinen selbstlosen und unermüdlichen Einsatz für die Universität. Diese habe in ihm "einen Rat- und Ideengeber von höchstem Rang" gehabt. Engler nannte ihn einen "Botschafter, Türöffner, Moderator und Mäzen der Eberhard Karls Universität". In seiner Amtszeit wurden dank seiner unermüdlichen Spendenaquisition ambitionierte Projekte verwirklicht wie etwa der Erwerb, Ausbau oder die Ausstattung der Gästehäuser in Tübingen, Blaubeuren, Oberjoch und Freudenstadt, herausragende akademische Großveranstaltungen und wissenschaftliche Symposien sowie beispielsweise die Brunnen vor der Neuen Aula oder die Ergänzung von Sammlungen der Universität durch wertvolle Neuerwerbungen. Engler gab bekannt, dass Carl Herzog von Württemberg aufgrund seiner Verdienste zum Ehrenvorsitzenden des Universitätsbundes ernannt worden sei. Ein Festakt zur feierlichen Verabschiedung von Herzog Carl wird am 2. September 2008 im Festsaal der Universität stattfinden.

    Herzog Carls Nachfolger Hubert Wicker wurde 1948 in Ebingen geboren. Er studierte an der Universität Tübingen Rechtswissenschaften. Von 1991 bis 1997 war er Staatssekretär im sächsischen Innenministerium, danach Regierungspräsident des Regierungspräsidiums Tübingen. 2006 wurde er Ministerialdirektor im Finanzministerium Baden-Württemberg und schließlich 2007 Staatssekretär und Chef der Staatskanzlei im Staatsministerium Baden-Württemberg. Seit zehn Jahren arbeitet Hubert Wicker im Ausschuss des Universitätsbundes mit.


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    regional
    Organisatorisches, Personalia
    Deutsch


     

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