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Wissenschaft
- Das Deutsche Studentenwerk (DSW) begrüßt die Abschaffung der Studiengebühren in Hessen
- DSW-Präsident Prof. Dr. Rolf Dobischat: "Ein Schritt in die richtige Richtung, dem die anderen Länder mit Studiengebühren folgen sollten"
(Berlin, 4. Juni 2008) Das Deutsche Studentenwerk (DSW) begrüßt die Abschaffung der Studiengebühren im Bundesland Hessen zum kommenden Wintersemester 2008/2009. DSW-Präsident Prof. Rolf Dobischat sagte in Berlin: "Die Abschaffung ist ein Schritt in die richtige Richtung, dem auch die anderen Bundesländer mit Studiengebühren folgen sollten. Wir haben von Anfang an zwei zentrale Argumente gegen die Einführung von Studiengebühren in Hessen hervorgehoben. Solche Gebühren verstießen nicht nur gegen das in der hessischen Verfassung verbriefte Recht auf unentgeltlichen Unterricht auch an den Hochschulen. Darüber hinaus sind die parallel eingeführten Studiengebühren-Darlehen keine adäquate Antwort auf die Auflage des Bundesverfassungsgerichts, Studiengebühren sozialverträglich zu gestalten. Wenig finanzkräftige Studierende müssen sich in den Bundesländern mit Studiengebühren nach wie vor verschulden oder zu Lasten der Studienzeit zusätzlich erwerbstätig sein, um Studium und Studiengebühren zu finanzieren." Dobischat merkte zugleich an, dass nach dem Parlamentsbeschluss nun das Land gefordert sei, die entstehende Finanzierungslücke der Hochschulen zu sichern.
Das Deutsche Studentenwerk hatte wiederholt darauf hingewiesen, dass Studiengebühren insbesondere junge Menschen aus hochschulfernen und einkommensschwächeren Familien von einem Studium abschrecken und so die ausgeprägt soziale Selektivität des deutschen Hochschulsystems noch weiter verschärfen.
Kontakt: Dr. Alexander Knaak, Telefon: 030-29 77 27-20, Mobil: 0163 29 77 272, E-Mail: alexander.knaak@studentenwerke.de
Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
überregional
Studium und Lehre, Wissenschaftspolitik
Deutsch

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