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Wissenschaft
Nr. 173
Medizinische Fakultät beschließt Maßnahmenpaket
Neue Strukturen und Kooperationen mit Lehrkrankenhäusern
In einer Sondersitzung hat die Medizinische Fakultät der Ruhr-Universität Bochum am 4.6.2008 einvernehmlich mit den Studierenden ein umfangreiches Maßnahmenpaket zur Verbesserung der Ausbildung im klinischen Studienabschnitt beschlossen. In den Universitätskliniken werden so genannte Skills-Labore eingerichtet, in denen Studierende unter ärztlicher Anleitung praktische Fähigkeiten erlernen und üben werden können. Außerdem werden demnächst nur noch fünf statt bisher neun Lehrkrankenhäuser, darunter zwei neue, an der Ausbildung der Studierenden beteiligt sein. Diese Maßnahmen betreffen etwas mehr als 200 Studierende pro Jahr in der klinischen Phase.
Besser strukturiertes PJ
Zentrale Ansprechpartner für Studierende und Lehrende an den jeweiligen Universitätskliniken stehen im Dienste der Organisation und Qualitätssicherung der Ausbildung vor Ort. Das Praktische Jahr (PJ) wird durch ein Pflichtenheft, ein Rotationsprogramm und PJ-begleitende Theorieveranstaltungen strukturiert. Um dies umsetzen zu können, wird die PJ-Ausbildung auf die Universitätskliniken und fünf akademische Lehrkrankenhäuser konzentriert.
Neue Lehrkrankenhäuser
Kriterien für Auswahl der Krankenhäuser war ein Mindestangebot an PJ-Plätzen in den Kernfächern, ein geeignetes Wahlfachangebot, welches das Fächerspektrum der Universitätskliniken sinnvoll ergänzt, und vorhandene Kooperationsstrukturen. Auf der Basis dieser Kriterien sollen nun Vertragsverhandlungen mit dem Allgemeinen Krankenhaus Hagen, dem Knappschaftskrankenhaus Recklinghausen, dem Prosper-Hospital Recklinghausen, dem Knappschaftskrankenhaus Dortmund und dem Marien-Hospital Witten aufgenommen werden. Zielvereinbarungen, sorgfältige Evaluationen und Lehrleistungs-gesteuerte Anreizsysteme sollen die Qualität der PJ-Ausbildung in den Universitätskliniken und den akademischen Lehrkrankenhäusern sicherstellen und kontinuierlich verbessern.
Weitere Informationen:
Prof. Dr. Klaus Überla, Medizinische Fakultät der Ruhr-Universität Bochum, Tel.: 0234/32-23189, Fax: 0234/32-14352, E-Mail: klaus.ueberla@rub.de
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin
regional
Organisatorisches, Studium und Lehre
Deutsch

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