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09.06.2008 10:17

Bundesgesundheitsministerium fördert 'DemenzNetz Aachen'

Julia Harzendorf Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Katholische Fachhochschule Nordrhein-Westfalen

    Mit rund 500.000 Euro fördert das Bundesgesundheitsministerium das Projekt "DemenzNetz Aachen", das als Kooperationsprojekt vom Alexianerkrankenhaus Aachen, der Arbeitsgemeinschaft Aachener Hausärzte und der Katholischen Fachhochschule Nordrhein-Westfalen, Abteilung Aachen (KFH NW) durchgeführt wird.

    Das DemenzNetz Aachen zielt auf die Vernetzung von hausärztlicher und fachärztlicher Versorgung unter Einbezug weiterer komplementärer Hilfs- und Unterstützungssysteme, um den Demenzerkrankten in seiner häuslichen Umgebung optimal versorgen zu können. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auch auf die Belastungssituationen und Entlastungsnotwendigkeiten für die Angehörigen gelegt.

    Das Projekt ist eines von bundesweit 29 geförderten Leuchtturmprojekten. Insgesamt investiert das Bundesgesundheitsministerium bis Ende 2009 rund 13 Millionen Euro in das "Leuchtturmprojekt Demenz". Ziel des "Leuchtturmprojekts Demenz" ist es, die Versorgung demenzerkrankter Menschen in Deutschland zu verbessern. "Die ausgewählten Leuchttürme sind wegweisende Projekte mit Vorbildfunktion", lobte Gesundheitsministerin Ulla Schmidt, die dem Aachener Projekt persönlich den Bewilligungsbescheid überbracht und somit den offiziellen Start bekannt gegeben hat.

    Im Rahmen des DemenzNetz Aachen übernimmt die Katholische Fachhochschule NW, Abteilung Aachen die wissenschaftliche Evaluation des Projektes. Verantwortliche Projektleiterin für die Evaluation ist Professorin Dr. Liane Schirra-Weirich. Es wird ein mehrstufiges Evaluationsdesign aufgesetzt, das Elemente der Struktur-, Prozess- und Ergebnisevaluation umfasst. Die Erkenntnisse der Evaluation dienen der Verbesserung der Versorgungsstrukturen und dem passgenauen Aus- und Aufbau des Versorgungsnetzes. Kernelemente der Evaluation sind Befragungen von Hausärzten und Angehörigen demenzerkrankter Menschen.

    Weitere Informationen:
    Prof. Dr. Liane Schirra-Weirich, l.schirra-weirich@kfhnw.de, Tel. 0241/60003-36


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Gesellschaft, Medizin
    überregional
    Forschungsprojekte
    Deutsch


     

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