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Wissenschaft
E-Learning Academic Network
HANNOVER. Studenten sind via Internet dabei, wenn ihr Professor chemische Versuche vorführt, schreiben gemeinsam online an einem neuen virtuellen Lehrbuch oder informieren sich am "elektronischen schwarzen Brett" über ihre Seminare und Prüfungen:
Unter der Bezeichnung ELAN (E-Learning Academic Network) unterstützt Niedersachsen seit 2002 den Ausbau von modernen Lehrangeboten an den Hochschulen, wie zum Beispiel IT-Angebote für das Präsenzstudium, neue Weiterbildungsstudiengänge und Infrastrukturangebote. Durch eine landesweit kompatible Ausstattung von Hörsälen wird beispielsweise die gegenseitige Übertragung von Vorlesungen ermöglicht, abgestimmte Lernmanagementsysteme verringern den Aufwand für den Austausch von elektronischen Lehrinhalten.
Eine positive Zwischenbilanz aller 16 ELAN-Projekte zog jetzt eine von der Wissenschaftlichen Kommission Niedersachsen (WKN) eingesetzte unabhängige Gutachtergruppe: Alle Projekte wurden positiv bewertet und sollen ihre Arbeit wie geplant fortsetzen.
"Niedersachsens Hochschulen gehen mit ELAN im Ländervergleich damit einen deutlichen Schritt voran", so Lutz Stratmann, Minister für Wissenschaft und Kultur.
Auch die Gutachter betonten, dass sie Niedersachsen in Sachen E-Learning mehr denn je in einer bundesweiten Vorreiterrolle sehen.
Sie attestierten den beteiligten niedersächsischen Hochschulen, dass der Großteil der Projekte die beantragten Maßnahmen vorbildlich umsetze. Als sehr gewinnbringend wurde vor allem auch die Öffnung für die niedersächsischen Fachhochschulen gewertet.
Die aktuelle Förderung unter dem Label "ELAN III" umfasst den Zeitraum 2007 bis Anfang 2009. Das Land stellt dafür insgesamt rund 3,7 Millionen Euro zur Verfügung, die sich auf Projekte der Universitäten und Fachhochschulen in Braunschweig, Clausthal, Göttingen, Hannover, Hildesheim, Lüneburg, Oldenburg, Osnabrück, Vechta und Wolfenbüttel verteilen. Hierbei spielt die Kooperation der Projektpartner, das "E-Learning Network", wie bereits in ELAN I und ELAN II eine zentrale Rolle.
Schwerpunkt der geförderten Projekte sind Erstellung und Einsatz von E-Learning-Modulen für standortübergreifende Lehrverbünde. Das Themenspektrum ist breit gefächert und umfasst Anglistik, Chemie, Gesundheitswesen, Kunstwissenschaft, Wirtschaftsinformatik und weitere Fachrichtungen.
Weitere Informationen über ELAN sind zu finden unter http://www.elan-niedersachsen.de.
http://www.elan-niedersachsen.de
Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
überregional
Wissenschaftspolitik
Deutsch

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