idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Grafik: idw-Logo

idw - Informationsdienst
Wissenschaft

idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instanz:
Teilen: 
20.06.2008 09:08

Frauen an die Spitze: RUB entwickelt umfassendes Gleichstellungskonzept

Dr. Josef König Pressestelle
Ruhr-Universität Bochum

    Frauen an die Spitze
    RUB entwickelt Gleichstellungskonzept
    Gleichstellung: eine Querschnittsaufgabe auf allen Ebenen

    Ihre jahrelangen, erfolgreichen Aktivitäten und Maßnahmen, den weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern, hat die Ruhr-Universität Bochum jetzt in einem umfassenden Gleichstellungskonzept zusammengestellt: Es fasst die Ist-Situation zusammen und beschreibt die geplanten Schwerpunkte für die nächsten Jahre. Ziel ist zum Beispiel, mindestens jede vierte der bis 2013 planmäßig freiwerdenden Professuren an der Ruhr-Universität mit einer Frau zu besetzen. Mit ihrem Gleichstellungskonzept hat sich die Ruhr-Universität in dieser Woche im so genannten "Professorinnen-Programm" des Bundes und der Länder beworben. Das Konzept steht im Internet unter
    http://www.rub.de/gleichstellung

    Gleichstellung auf allen Qualifikationsstufen

    Das Rektorat der RUB hat das Gleichstellungskonzept für die Universität Anfang Juni beschlossen. Besonderes Merkmal ist, dass die Universität Gleichstellung als Querschnittsaufgabe betrachtet und in alle Entscheidungsstrukturen und Verwaltungsprozesse integriert. Das zahlt sich bereits aus: Mit neun zusätzlichen Professorinnen im Jahr 2007 gegenüber dem Jahr 2006 weist die Ruhr-Universität von allen Universitäten in Nordrhein-Westfalen die höchste Steigerungsrate beim Anteil der Professorinnen auf. Diesen Erfolg verdankt sie ihren vielfältigen gleichstellungsori¬entierten Maßnahmen und einer kontinuierlichen Berufungspolitik. Das Bochumer Konzept setzt jedoch nicht nur auf der Ebene wissenschaftlicher Spitzenpositionen an. Fest verankert sind weitere Maßnahmen für eine verbesserte Repräsentanz von Frauen auf allen wissenschaftlichen Qua¬lifikationsstufen.

    Das "Professorinnen-Programm"

    Mit insgesamt 150 Millionen Euro fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Anschubfinanzierung zu Erstberufungen von Frauen auf unbefristete W2- und W3-Professuren. Ziel ist, den Anteil von Wissenschaftlerinnen vor allem in Spitzenpositionen zu erhöhen. Je Hochschule können bis zu drei Erstberufungen von Frauen über einen Zeitraum von fünf Jahren gefördert werden. Die höchstmögliche Fördersumme je Berufung beträgt 150.000 Euro jährlich, die je zur Hälfte Bund und Land tragen. Um an dem millionenschweren Programm teilnehmen zu können, müssen die Hochschulen unter anderem ihre Gleichstellungsbemühungen und ihre bisherigen Erfolge nachweisen.

    Weitere Informationen

    Dr. Christina Reinhardt, Tel: 0234/32-28850, E-Mail christina.reinhardt@rub.de


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    fachunabhängig
    überregional
    Organisatorisches, Wissenschaftspolitik
    Deutsch


     

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).