idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Grafik: idw-Logo

idw - Informationsdienst
Wissenschaft

idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instanz:
Teilen: 
03.07.2008 09:26

Verfahrens-Transfer erhöht Abwechslung im Regal

Britta Rollert Pressestelle
ttz Bremerhaven

    Die Einführung eines neuen Produktes wird von Unternehmen sorgsam vorbereitet. Wenn Produktentwickler und Verpackungsdesigner ihr Werk getan haben, sind die Marketing- und Werbespezialisten an der Reihe. Dennoch ist es schwer, im dynamischen Umfeld des Handels Aufmerksamkeit für Neueinführungen zu generieren. Zumal das Prädikat "neu" heute bei Verbrauchern keine Reizschwelle mehr berührt. Wer dagegen eine echte Innovation entwickelt, bekommt das Gespräch darüber meist gratis dazu. Doch echte "Brüche" mit den Konsumgewohnheiten, besonders im Bereich Lebensmittel, erfordern prozesstechnisches Insider-Wissen und F&E-Ressourcen. Oder eine Vorlage, die bereits in anderen Segmenten funktioniert. Wie die Molekulargastronomie dem Handel und der Industrie kreative Impulse geben kann, verrät der Praxis-Workshop "Molekulargastronomie trifft Industrie" am 9./10. Juli in Bremerhaven.

    Handel und Industrie prüfen Möglichkeiten der Molekulargastronomie

    Die Suche nach neuen Erfahrungen, unsere "Neu-Gier" ist Antrieb für Ver-besserungen in allen Lebensbereichen. Auch unsere Auswahl von Lebensmitteln ist davon bestimmt, den intensivsten, für unser Empfinden reizvollsten Geschmack aufzuspüren. Geschmack ist ein komplexer Sinneseindruck. Wenn das Auge etwas anderes erwartet, als der Gaumen erkennt, erlebt man sein kulinarisches blaues Wunder. Die Molekulargastronomie setzt ganz bewusst auf diese kalkulierten Irritationen, denn das Vordergründige langweilt schnell.

    Den Spielraum der Möglichkeiten erweitern, um das Geschmacksempfinden zu kitzeln - zum Beispiel mit heißem Eis, Fruchtschäumen, Fruchtmayonaise und verkapseltem Mozarella - diesen Kniff wollen sich industrielle Lebensmittelproduzenten und Handelsvertreter von Spitzengastronomen abschauen. Der Workshop am 9. und 10. Juli am ttz Bremerhaven schlägt die Brücke zwischen den beiden Bereichen. Die Forscher aus dem Bereich Lebensmitteltechnologie und Bioverfahrenstechnik verfügen über langjährige Erfahrung mit Kreationen und Verfahren der Molekularküche, die die Grenzen von Lebensmitteln neu definiert haben. Innovative Produktideen für die Bereiche Convenience, Fingerfood und Dessert stehen dabei im Mittelpunkt. Lebensmittelproduzenten können hier noch bedeutendes Marktpotenzial erschließen, sich von Produkten der Wettbewerber abgrenzen und als "Geschmackspionier" wahrgenommen zu werden.

    Eckdaten zum Seminar:
    Wann: 9.7.-10.7.2008
    Wo: ttz Bremerhaven, Fischkai 1, 27572 Bremerhaven
    Zielgruppe: Entscheider aus Industrie, Handel und Catering
    Anmeldung bis, bei Martin Schüring, Tel 0471/4832-170 oder 0163-4944890 oder mschuering@ttz-bremerhaven.de
    Kosten: 480 € + MwSt
    Programm: Download unter www.ttz-bremerhaven.de

    Das ttz Bremerhaven versteht sich als innovativer Forschungsdienstleister und betreibt anwendungsbezogene Forschung und Entwicklung. Unter dem Dach des ttz Bremerhaven arbeitet ein internationales Team ausgewiesener Experten in den Bereichen Lebensmitteltechnologie und Bioverfahrenstechnik, Analytik sowie Wasser-, Energie- und Landschaftsmanagement, Gesundheitssysteme sowie Verwaltung & Software.

    Kontakt:
    Britta Rollert
    ttz Bremerhaven, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Telefon: 0471 / 4832-121/-124
    Fax: 0471 / 4832-129
    brollert@ttz-bremerhaven.de


    Weitere Informationen:

    http://www.ttz-bremerhaven.de


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Biologie, Chemie, Gesellschaft, Informationstechnik
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Forschungs- / Wissenstransfer
    Deutsch


     

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).