idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Grafik: idw-Logo

idw - Informationsdienst
Wissenschaft

idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instanz:
Teilen: 
07.07.2008 10:50

Wissenschaftsrat empfiehlt Wechsel des Forschungszentrums Dresden zur Helmholtz-Gemeinschaft

Dr. Christiane Kling-Mathey Geschäftsstelle
Wissenschaftsrat

    Bei der Begutachtung durch den Wissenschaftsrat hat sich das Forschungszentrum Dresden (FZD) in Rossendorf überzeugend als Großforschungseinrichtung präsentiert. Größe und Struktur des aus sechs Instituten bestehenden FZD, die Zahl der dort betriebenen Großgeräte wie auch die überzeugenden Forschungsprogramme haben den Wissenschaftsrat dazu veranlasst, einen Wechsel der Förderorganisation vorzuschlagen. Empfohlen wird, die Einrichtung künftig in der Helmholtz-Gemeinschaft zu fördern. Seit 1992 wird das aus dem Zentralinstitut für Kernforschung Rossendorf bei Dresden hervorgegangene FZD in der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz (WGL) gefördert. Dort ist es das größte Institut.

    Das Zentrum wird engagiert und effizient geleitet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind hoch motiviert und erbringen insgesamt sehr gute Forschungsleistungen. In den letzten Jahren hat das Zentrum sein wissenschaftliches Profil gezielt in Richtung einer Großforschungseinrichtung entwickelt. Die Zahl der Großgeräte, die in erheblichem Umfang auch extern genutzt werden, wurde seit der letzten Evaluierung durch den Wissenschaftsrat im Jahr 2000 verdoppelt. Sie ermöglichen dem FZD die Bearbeitung langfristiger Themen hoher Komplexität in den Bereichen "Materialforschung", "Krebsforschung" und "Sicherheitsforschung". Das wissenschaftliche Spektrum wurde fokussiert, so dass die im FZD bearbeiteten Themen die Forschungsbereiche der Helmholtz-Gemeinschaft sinnvoll ergänzen.

    Sollte die mit dem Wechsel verbundene Änderung der Bund-Länder-Finanzierung nicht sofort umsetzbar sein, bittet der Wissenschaftsrat den Bund und den Freistaat Sachsen, für eine angemessene Zeitspanne eine gleitende Übergangsregelung zu finden. Er geht zudem davon aus, dass der Freistaat Sachsen die bei einem Wechsel frei werdenden Mittel in Höhe von ca. 20 Mio. Euro in der Forschung einsetzt.



    Hinweis: Die "Stellungnahme zum Forschungszentrum Dresden (FZD) - Rossendorf" (Drs. 8576-08) wird im Netz als Volltext (www.wissenschaftsrat.de) veröffentlicht, sie kann aber auch bei der Geschäftsstelle des Wissenschaftsrates per E-Mail (post@wissenschaftsrat.de) angefordert werden.


    Weitere Informationen:

    http://www.wissenschaftsrat.de


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    fachunabhängig
    überregional
    Wissenschaftspolitik
    Deutsch


     

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).