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Wissenschaft
Die HRK hat am 7. Juli 2008 mit ihrem "Positionspapier zur wissenschaftlichen Weiterbildung" an ihre früheren Empfehlungen angeschlossen", erklärte HRK-Präsidentin Professor Dr. Margret Wintermantel. "Immer mehr Hochschulen stellen sich dieser Zukunftsaufgabe und entwickeln kreative Programme. Es muss aber noch weiter gehen. Die Politik muss endlich die Rahmenbedingungen für den Ausbau der wissenschaftlichen Weiterbildung schaffen. Die Länder sollten die Grundfinanzierung für die Lehre erhöhen und den Hochschulen Instrumente für Lehrdeputatsanrechnung, Zulagen und Nebentätigkeiten zur Verfügung stellen. Der Bund soll mit Förder- und Wettbewerbsprogrammen Impulse setzen."
Den Hochschulleitungen wird empfohlen, Strategien zur wissenschaftlichen Weiterbildung zu entwickeln und diese in die Gesamtstrategie der Hochschule einzubetten. "Die Hochschulleitungen müssen das interne Anreizsystem für Weiterbildungsaktivitäten ausbauen", so die Präsidentin. "Dazu gehören neben der Botschaft, dass wissenschaftliche Weiterbildung einen Mehrwert für Lehre und Forschung erzeugen kann, auch materielle Anreize."
Außerordentlich wichtig für die wissenschaftliche Weiterbildung sei zudem die Überwindung des bestehenden Kapazitätsrechts durch das Vereinbarungsmodell: "Ziel- und Leistungsvereinbarungen zwischen Land und Hochschule sollten Umfang der wissenschaftlichen Weiterbildung sowie eine entsprechende Grundfinanzierung für die erforderliche Infrastruktur festlegen", so Professor Dr. Margret Wintermantel.
(Wortlaut der Entschließung in der Anlage)
http://www.hrk.de/109_4479.php
Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
überregional
Wissenschaftspolitik
Deutsch

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