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Wissenschaft
Die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften wünscht der heute, Montag, den 14. Juli 2008 zur Nationalen Akademie der Wissenschaften erklärten Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina für ihre neuen Aufgaben alles Gute. Sie begrüßt, dass der bereits seit vielen Jahren währende Entscheidungsprozess und die Suche nach Strukturen, mit welchen man diese Aufgaben am besten erfüllen könnte, nunmehr beendet sind. Als Dachverband von acht Akademien der Wissenschaften Deutschlands steht die Union bereit, in die von der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz GWK beschlossene Kooperation mit der Nationalen Akademie einzutreten.
Die Akademienunion hält eine wissenschaftsbasierte Beratung von Politik und Gesellschaft, eine effiziente Koordinierung der Politik- und Gesellschaftsberatung sowie eine deutlicher als bislang sichtbare Repräsentanz der deutschen Wissenschaft im Ausland für wichtig. Als Dachverband von acht Akademien der Wissenschaften Deutschlands steht die Union bereit, in die von der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz GWK beschlossene Kooperation mit der Nationalen Akademie einzutreten, um für eine möglichst optimale Einbeziehung der gesamten Kompetenz, insbesondere des geistes- und sozialwissenschaftlichen Potentials der über 1600 Mitglieder ihrer Akademien im Interesse einer exzellenten Politik- und Gesellschaftsberatung zu sorgen. "Diese Aufgabe sollte deswegen leicht fallen, da es ohnehin vielfältige Vernetzungen zwischen der Leopoldina, der Akademienunion und acatech gibt", erklärt hierzu der Präsident der Akademienunion, Prof. Dr. Günter Stock.
Ihr Ansprechpartner
Frau Myriam Hönig, Tel. 030 / 325 987-370, hoenig@akademienunion-berlin.de
Die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften ist die Dachorganisation von acht Wissenschaftsakademien, die sich zur Umsetzung gemeinsamer Interessen zusammengeschlossen haben. Unter dem Dach der Union sind mehr als 1600 Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen verschiedenster Fachrichtungen vereint, die zu den national und international herausragenden Vertretern ihrer Disziplinen gehören. Die Union koordiniert das "Akademienprogramm", das eines der größten und bedeutendsten geisteswissenschaftlichen Forschungsprogramme der Bundesrepublik Deutschland darstellt. Sie fördert die Kommunikation zwischen den Akademien, betreibt Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und organisiert Veranstaltungen über aktuelle Probleme der Wissenschaft. Die Akademienunion kommuniziert mit Wissenschaftsorganisationen des In- und Auslandes und entsendet Vertreter in nationale und internationale Wissenschaftsorganisationen. Eine organisierte Zusammenarbeit der deutschsprachigen Akademien der Wissenschaften gibt es bereits seit über 100 Jahren. Sie geht zurück auf das sogenannte "Kartell", das 1893 in Leipzig für die Betreuung von über 30 gemeinsamen Akademie-Forschungsvorhaben gegründet wurde.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
überregional
Wissenschaftspolitik
Deutsch

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