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Wissenschaft
Von Stanford, Washington, Maine und Genf zukünftig an Rhein und Ruhr
Die zweite Gruppe mit vier jungen Spitzenforschern, die über das Rückkehrerprogramm nach Nordrhein-Westfalen kommen, steht fest. Eine Nanowissenschaftlerin und drei Nanowissenschaftler, die bislang an der Universität Genf in der Schweiz, an der Stanford University, dem Naval Research Laboratory in Washington und an dem Jackson Laboratory in Maine tätig waren, werden ab dem Wintersemester an einer nordrhein-westfälischen Universität ihrer Wahl ihre eigene Forschergruppe aufbauen. Für jeden Nachwuchswissenschaftler stellt das Innovationsministerium in den kommenden fünf Jahren 1,25 Millionen Euro zur Verfügung. Von den insgesamt 16 Bewerbern haben neun ihre Forschungsarbeiten bei dem zweitägigen Auswahlsymposium in Düsseldorf vorgestellt. Die Entscheidung für die vier Gewinner traf eine internationale Expertenjury.
"Nordrhein-Westfalen heißt die besten Köpfe willkommen", sagte Innovationsminister Pinkwart. "Ohne Nachwuchs fehlt der Zukunft das Fundament". Das Rückkehrerprogramm ist im vergangenen Jahr gestartet und konzentriert sich auf die Zukunftsfelder des Landes: Lebenswissenschaften, Nano/Mikro/Neue Werkstoffe, Energie und Medizinforschung/Medizintechnik. Die erste Ausschreibung richtete sich an junge Lebenswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler. Die ersten vier Forscher sind seit diesem Sommersemester an den Universitäten in Bochum, Bonn und Münster aktiv. Im kommenden Jahr wird das Programm mit einer weiteren Ausschreibung in einem anderen Zukunftsfeld fortgesetzt.
Voraussetzung für die Bewerbung im Rückkehrerprogramm ist eine mindestens zweijährige Forschungstätigkeit im Ausland und ein herausragendes wissenschaftliches Profil.
Die vier ausgewählten promovierten Spitzenforscher sind:
- Jörg Bewersdorf (37)
Forschungsschwerpunkt: Optimierung der 3D-Lichtmikroskopie
Physiker am The Jackson Laboratory, Maine, USA
(zuvor: Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie, Göttingen)
- Michael Scheibner (33)
Forschungsschwerpunkt: Untersuchung künstlicher Moleküle
Physiker am Naval Research Laboratory, Washington DC, USA
(zuvor: Universität Würzburg)
- Janine Splettstößer (30)
Forschungsschwerpunkt: Elektronische Eigenschaften von Nanosystemen
Physikerin an der Université de Geneve, Genf, Schweiz
(zuvor: Universität Bochum)
- Thomas Taubner (33)
Forschungsschwerpunkt: Neue Mikroskopieverfahren in der
Nanooptik
Physiker an der Stanford University, Stanford, USA
(zuvor: Max-Planck-Institut für Biochemie, Martinsried)
Das Rückkehrerprogramm ist Teil der gezielten Nachwuchsförderung des Landes, zu der auch das "Junge Kolleg" an der Akademie der Wissenschaft und die Doktorandenausbildung an den Forschungsschulen gehören.
Hinweis für die Printmedien: Fotos der vier Wissenschaftler können als Pressefotos Nr. 34 - 37 auf den Internetseiten des MIWFT NRW kostenlos abgerufen werden unter der URL
http://www.innovation.nrw.de/Presse/BildarchivMinister.html
Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
regional
Wissenschaftspolitik
Deutsch

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