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Wissenschaft
Die Fachhochschule Südwestfalen hat ihre Arbeiten zur Erstellung eines Wettbewerbsbeitrags im Rahmen des sog. "Rüttgers-Wettbewerbs" abgeschlossen.
Das Konzept sieht den Ausbau der Fachhochschule um 700 flächenbezogene Studienplätze vor. Nach der bisherigen Unterbringungspraxis an den Fachhochschulen im Lande können so rd. 1.600 zusätzliche Studienmöglichkeiten geschaffen werden.
Das Ausbaukonzept beruht auf drei Säulen, nämlich der Errichtung eines neuen Hochschulstandorts in Lüdenscheid, der weiteren Stärkung des Standorts Soest mit der Option für zusätzliche Studienangebote auch in Lippstadt und einer Ergänzung des Angebots an den Altstandorten Iserlohn, Hagen und Meschede.
Im Einzelnen:
Lüdenscheid wird fünfter Hochschulstandort mit rd. 560 Studienplätzen. Hier sollen vor allem Studienangebote in den Bereichen Werkstoff-/Prozesstechnik, Optomechatronische Systeme, Gebäude-System-Design, Medizintechnik und Kunststofftechnik entstehen.
Zur Stärkung des Standorts Soest sind rd. 590 zusätzliche Studienplätze für den Wettbewerbsbeitrag geplant. Dabei wird das fachliche Profil um weitere Studienschwerpunkte in den Bereichen Mechatronik, Hardware- und Softwareentwicklung und Qualitätsmanagement ergänzt.
"Diese Studienangebote wurden auch mit der regionalen Wirtschaft in Lippstadt abgestimmt und es ist vorgesehen, Teile dieses Studienangebots in Lippstadt zu realisieren", so Prorektor Professor Dr. Claus Schuster.
Im Bereich der Agrarwirtschaft wird ebenfalls eine Ausweitung des Studienangebots beantragt. Hier sollen die Studienschwerpunkte Nachwachsende Rohstoffe, Agrar-Mikrobiologie, Agrar-Umwelttechnologie und -okönomie im Vordergrund stehen.
An den Standorten Hagen und Iserlohn werden in den Fachbereichen Technische Betriebswirtschaft sowie Informatik und Naturwissenschaften durch Erhöhung der Studienanfängerzahlen in den mit Orts-NC belegten Studiengängen Wirtschafts-ingenieurwesen, Wirtschaftsinformatik, Angewandte Informatik sowie Bio- und Nano-Technologien 230 weitere Studienmöglichkeiten geschaffen.
Im Fachbereich Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften in Meschede entstehen weitere 210 Studienmöglichkeiten in neuen Vertiefungsrichtungen des Maschinenbaus, zum einen Aluminiumtechnologie und zum zweiten in der Gießereitechnik. Für die Elektrotechnik ist ein Ausbau in Richtung Automatisierung-Mechatronik geplant.
Besonderes Augenmerk will die Hochschule auf die Entwicklung ausbildungs- und berufsbegleitender Studiengänge richten. Hier besteht zum einen eine langjährige Erfahrung bei der Entwicklung und Durchführung von Verbundstudiengängen, die eine räumlich flexible und rasche Realisierung nachfrageorientierter Ausbildung ermöglichen. Weiterhin ist eine Ausweitung der kooperativen Studienmodelle nach dem Vorbild des erweiterten Soester Studienmodells vorgesehen.
Mit diesem Konzept ist die Fachhochschule Südwestfalen in der Lage, bedarfsorientiert und zeitnah die akademischem Ausbildungsbedürfnisse der gesamten Region zu bedienen.
Das Konzept ist eingebettet in einem Verbundantrag der vier Fachhochschulen Bielefeld, Münster, Ostwestfalen-Lippe und Südwestfalen. Damit soll die Effizienz der Einzelmaßnahmen erhöht werden. Diese vier Fachhochschulen versorgen eine großflächige Region, die im industriellen Bereich im Wesentlichen von mittelständischen Strukturen geprägt ist.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
überregional
Wissenschaftspolitik
Deutsch

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