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Pinkwart: Neue Service-Agentur vermittelt zukünftig zwischen Hochschulen und Studienbewerbern
Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat in ihrer heutigen Kabinettsitzung den Gesetzentwurf zur Umwandlung der Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen (ZVS) in eine Service-Einrichtung für Hochschulen und Studienbewerber beschlossen. Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart: "Die Servicestelle soll die Hochschulen künftig bei den örtlichen Zulassungsverfahren unterstützen und Studienbewerbern freie Studienplätze vermitteln. Außerdem wird sie im Sinne eines nationalen Bildungsportals alle notwendigen Informationen zur Verfügung stellen." Die Servicestelle, die die Rechtsform einer Stiftung erhält, wird jeweils zu gleichen Teilen von den Ländern und den Hochschulen getragen.
Pinkwart appellierte an die Hochschulen, vom Angebot dieser Servicestelle Gebrauch zu machen: "Das neue Vermittlungsverfahren lebt davon, dass sich möglichst alle beteiligen." Mit dem neuen Verfahren sollen Mehrfachbewerbungen der Studieninteressierten unnötig, Mehrfachzulassungen der Hochschulen vermieden und alle Studienplätze deutlich vor Vorlesungsbeginn besetzt sein. Durch die zunehmende Anzahl von örtlichen Zulassungsbeschränkungen hatte es zuletzt erhebliche zeitliche Verzögerungen gegeben, bis alle Studienbewerber und Hochschulen Klarheit über die tatsächliche Besetzung von Studienplätzen gewonnen hatten.
Mit dem Gesetzentwurf wird auch der von den Ministerpräsidenten und dem Bund unterzeichnete Staatsvertrag zur Ratifizierung in den nordrhein-westfälischen Landtag eingebracht. Sitz der neuen Einrichtung bleibt Nordrhein-Westfalen. Der Gesetzentwurf geht nun in die parla-mentarischen Beratungen; das Gesetz soll Ende November in Kraft treten. Pinkwart erwartet, dass das neue Verfahren möglichst schon zum Wintersemester 2009/10 den Hochschulen und Studienbewerbern zur Verfügung steht.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
regional
Organisatorisches, Wissenschaftspolitik
Deutsch

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