idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Grafik: idw-Logo

idw - Informationsdienst
Wissenschaft

idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instanz:
Teilen: 
19.08.2008 10:51

Wohnwagen ganz nach Wunsch: Architekturstudierende der TU Graz präsentieren "Mehrzeller"

Mag. Alice Senarclens de Grancy Büro des Rektorates - Medienarbeit
Technische Universität Graz

    Sommerzeit ist Ferienzeit und damit Hochsaison für Camper. Alle denkbaren Möglichkeiten, die "vier Wände für unterwegs" selbst zu gestalten, bietet nun eine Initiative zweier TU-Studierender. In ihrer Diplomarbeit befassten sie sich mit mobilem Wohnen und eröffnen mit ihrem Konzept eine neue Generation von Caravans: Ihre "Mehrzeller" lassen sich individuell gestalten und so optimal den Bedürfnissen der Nutzer anpassen. Die Studierenden präsentieren den "Mehrzeller" ab 29. August 2008 beim "Caravan Salon Düsseldorf" der europäischen Camper-Szene, von 15. bis 19. Oktober 2008 ist er auf der Messe Wels zu bestaunen.

    Kein klassisches Architektur-Thema wie Hausbau oder die Gestaltung sonstiger Bauwerke haben zwei Studierende der TU Graz für ihre gemeinsame Diplomarbeit gewählt: Theresa Kalteis und Christian Freissling befassen sich in ihrer Abschlussarbeit mit "mobilen Wohnlösungen" und beschlossen, ihr Konzept eines "Mehrzellers" auch gleich in die Realität umzusetzen. "Dieses ehrgeizige Projekt sprengt den Rahmen einer Diplomarbeit deutlich, da die beiden Studierenden nicht nur ein engagiertes, innovatives Konzept entwickelt haben,
    sondern über das übliche Planen und Modellbauen hinaus einen fertigen Prototypen präsentieren", erklärt Diplomarbeits-Betreuer Peter Schreibmayer vom Institut für Architekturtechnologie der TU Graz. "Zudem ist das Projekt endlich ein Versuch, sich von der Vorstellung zu befreien, dass Wohnanhänger immer gleich aussehen müssen: Üblicherweise ist es nur die Farbe der Textilien, ab nun lässt sich die gesamte Konfiguration des Fahrzeuges individuell gestalten", hebt Professor Schreibmayer hervor.

    Formensprache der Natur

    Der Prototyp des originellen Campinganhängers besteht aus einer Vielzahl von verwinkelten Zellen, welche sich aneinander reihen und ein optisch ungewöhnliches Bild von Ecken und Kanten ergeben. "Unser Konzept orientiert sich an der Bionik und nimmt bewusst Anleihen aus der Natur", erklären Theresa Kalteis und Christian Freissling. Beim Blick ins Innere offenbart der "Mehrzeller" seine Vorteile: Durch den selbst konfigurierbaren Innenraum ist er direkt auf die Anforderungen der Nutzer zugeschnitten. Entspannen, feiern, essen, verstauen - an alle Bedürfnisse des mobilen Wohnens ist gedacht. Die Details stellt sich der Campingfreund selbst zusammen: Ein Online-Konfigurator ist in Arbeit, mit dem jeder Interessierte das Design seines Mehrzellers selbst wählen kann. "Wir wollten mit unserer Idee zeigen, dass es auch anders geht. Jeder Wohnwagen ist ein Unikat", so die Studierenden, die ihre Idee marktfähig machen wollen.

    Bildmaterial bei Nennung der Quelle "TU Graz" honorarfrei unter
    http://www.presse.tugraz.at/webgalleryBDR/data/mehrzeller/index.htm

    Nähere Informationen unter
    http://www.mehrzeller.com

    Rückfragen:
    Theresa Kalteis
    Team "Mehrzeller"
    Email: theresa.kalteis@student.tugraz.at
    Tel: +43 (0) 650 70 42 000


    Bilder

    Der "Mehrzeller" - Außenansicht
    Der "Mehrzeller" - Außenansicht
    Quelle: TU Graz

    Der "Mehrzeller" - Innenansicht
    Der "Mehrzeller" - Innenansicht
    Quelle: TU Graz


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Bauwesen / Architektur, Gesellschaft, Maschinenbau, Verkehr / Transport, Wirtschaft
    überregional
    Forschungsergebnisse, Studium und Lehre
    Deutsch


     

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).