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Wissenschaft
Die Hochschule Bochum plant im Rahmen des Ausbauwettbewerbs der NRW-Fachhochschulen in Bochum einen neuen Fachbereich "Energie und Umwelt" einzurichten - mit 545 Studierenden, 26 Professuren und 29 Mitarbeitern. In Velbert/Langenberg soll ein Studienzentrum für kooperative Ingenieurausbildung mit 360 Studierenden, 14 Professuren und 16 Mitarbeitern entstehen.
Die Zukunftsthemen Energie und Umwelt, die im Ruhrgebiet mehr und mehr zu Zugpferden der wirtschaftlichen Entwicklung werden, erzeugen einen steigenden Fachkräftebedarf. Bislang kamen die Fachleute dafür überwiegend aus den klassischen Ingenieurdisziplinen wie Elektrotechnik und Maschinenbau. "Das soll jetzt anders werden", beschreibt Hochschulpräsident Prof. Martin Sternberg die Zukunftspläne. "Falls die Hochschule Bochum im Wettbewerb des Landes NRW um den Ausbau der Fachhochschulen Erfolg hat, werden ab 2010 Spezialisten in den Studienrichtungen 'Energie und Bauen", 'Erneuerbare Energien', 'Umwelt und Klimaschutz', 'Georessourcen und Energierohstoffe' sowie 'Lärmschutz/Akustik' ausgebildet. Dafür werden 545 neue Studienplätze für Schulabgänger eingerichtet, die sich für Naturwissenschaft und Technik, aber auch für betriebswirtschaftliche und politische Zusammenhänge interessieren." Das Studium schließt mit einem Bachelor-Grad ab und die Berufsaussichten sind glänzend. Im Rahmen der Kooperation der Hochschule Bochum mit den Fachhochschulen in Gelsenkirchen und Dortmund wurde das Ausbildungskonzept abgestimmt. Bereits heute sind energieeffizientes Bauen, Solartechnik (Solarrennwagen) und Geothermie anerkannte Lehr- und Forschungsbereiche der Hochschule Bochum und die Stadt Bochum hat für die Metropole Ruhr die Federführung im Bereich der Geothermie übernommen.
In der von mittelständischer Wirtschaft geprägten Region Velbert/Langenberg plant die Hochschule Bochum zudem in Zusammenarbeit mit der Unternehmensvereinigung "Die Schlüsselregion e.V." den Aufbau eines Studienzentrums. Parallel zur betrieblichen Ausbildung in Unternehmen der Region werden in den Fachrichtungen Elektrotechnik, Mechatronik und Informatik Ingenieurinnen und Ingenieure ausgebildet. Der weltweit einzigartige Kompetenzstandort für Sicherungs- und Beschlagtechnik leidet an einem Mangel an Fachkräften. 44 Unternehmen der Region haben bereits ihr konkretes Interesse an einer Beteiligung am Studienzentrum der Hochschule Bochum bekundet. Auch an eine Erweiterung des Studienangebots um Masterstudiengänge wird bereits gedacht.
Möchte die Kompetenz der Region in Sachen Energie und Umwelt ausbauen: Hochschulpräsident Prof. Mart ...
Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
überregional
Studium und Lehre, Wissenschaftspolitik
Deutsch

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