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Wissenschaft
Nr. 251
Geschichte in Ton
RUB-Kunstsammlungen: Sonderausstellung endet am 31.8.
Noch bis zum Sonntag, den 31. August, sind "Streifzüge durch Persien" möglich! Dann endet die aktuelle Sonderausstellung in den Kunstsammlungen der Ruhr-Universität, die "5500 Jahre Geschichte in Ton" präsentiert. Wer unter Expertenführung eine "Reise in den Iran" unternehmen möchte, sollte die "Finissage" am Mittwoch, dem 27.08.2008, 18.00 Uhr, nicht versäumen. Prof. Dr. Hermann Büsing (Institut für archäologische Wissenschaften der RUB) führt in seinem öffentlichen Vortrag durch die Architektur des antiken Königspalastes von Persepolis, die prachtvollen Moscheen von Isfahan und stellt die Hauptfunde der iranischen Kulturen aus dem Nationalmuseum von Teheran vor. Mit einem Besuch der Teppichknüpfer nahe Shiraz endet die Reise. Eintritt zu Ausstellung, Vortrag und Führungen (mittwochs 15.30 Uhr, samstags 15.00 Uhr) sind frei.
Land mit tausend Gesichtern
In seltener Geschlossenheit präsentiert die Ausstellung die wechselvolle Geschichte des alten Persien quasi als "Geschichte in Ton". Die Schau zeigt 220 Objekte - neben Keramik auch Kleinplastiken und Waffen aus Stein und Bronze - vom späten 5. Jahrhundert v. Chr. bis in das islamische Mittelalter. Dabei orientiert sich die Ausstellung an den landschaftlichen Einheiten und macht deutlich, dass es nicht einen Iran gibt, sondern ein vielfältiges Land mit tausend Gesichtern. Die in enger Kooperation mit dem Deutschen Bergbaumuseum Bochum realisierte Ausstellung und den begleitenden Katalog ermöglichte die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung.
Weitere Informationen
Dr. Cornelia Weber-Lehmann, Leiterin des Antiken Museums in den Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum, Tel.: 0234/32-24738, -22528, E-Mail: cornelia.weber-lehmann@rub.de
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Geschichte / Archäologie, Kunst / Design, Musik / Theater
regional
Buntes aus der Wissenschaft
Deutsch

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