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21.08.2008 09:41

Louisville Mikrochirurgie-Trainingskurs erstmals in Europa

Ricarda Wessinghage Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt a. M.

    Zum ersten Mal in Europa fand vom 4. bis 8. August und vom 11. bis 15. August 2008 der "Louisville Mikrochirurgie-Trainingskurs" am Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main statt. Die Klinik für
    Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie (Direktor: Prof. Ingo Marzi) des Frankfurter Universitätsklinikum veranstaltete den renommierten Kurs gemeinsam mit der University of Louisville, Kentucky, USA.

    Unter der wissenschaftlichen Leitung des Chirurgen Dr. Gustavo Perez-Abadia, Professor für Physiologie und Biophysik an der University of Louisville, wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer anhand von Operationen an Tieren in die Grundlagen und Kenntnisse der Mikrochirurgie eingeführt. Dabei standen sowohl Anastomosetechniken, als auch der effiziente Gebrauch von mikrochirurgischen Instrumenten, die korrekte Handposition und die schrittweise Vorgehensweise in der Mikrochirurgie im Vordergrund.

    Die Veranstaltungen richteten sich an Anfänger der Mirkochirurgie sowie an Fortgeschrittene, die ihre Fertigkeiten erweitern und ausbauen wollten. In kleinen Gruppen von fünf Studierenden pro Kurs wurden alle Teilnehmer von einem erfahrenen Mikrochirurgen betreut. Darüber hinaus erhielten die Studierenden detailliertes Videomaterial, um die Techniken individuell studieren und während des Trainingskurses anwenden zu können. Dr. Perez-Abadia demonstrierte praktische Anleitungen und Vorgehensweisen an Tiergefäßen, wobei neueste Geräte zur Anwendung kommen. Der Kurs wird an der University of Louisville seit Jahren mit großem Erfolg angeboten.

    Durch den Einsatz von Mikroskopen und speziellen Instrumenten ermöglicht die Mikrochirurgie operative Eingriffe auch in schwer zugänglichen Körperbereichen. Die Operationstechnik wird in vielen medizinischen Bereichen, zum Beispiel bei Eingriffen in der Gefäß- und Neurochirurgie, in der Handchirurgie, der Hals-Nasen-Ohren und Augenchirurgie sowie in der Gynäkologie eingesetzt.

    Frankfurt am Main, 21. August 2008

    Für weitere Informationen:

    Prof. Dr. med. I. Marzi
    Direktor der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie
    Klinikum der J.W. Goethe-Universität Frankfurt/ Main
    Fon (0 69) 63 01 - 61 23
    Fax (0 69) 63 01 - 64 39
    E-Mail marzi@trauma.uni-frankfurt.de

    Ricarda Wessinghage
    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Klinikum der J.W. Goethe-Universität Frankfurt/ Main
    Fon (0 69) 63 01 - 77 64
    Fax (0 69) 63 01 - 8 32 22
    E-Mail ricarda.wessinghage@kgu.de
    Internet www.kgu.de


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Forschungs- / Wissenstransfer
    Deutsch


     

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