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Wissenschaft
Auch in diesem Jahr lädt das Institut für Prozesstechnik, Prozessautomatisierung und Messtechnik (IPM) der Hochschule Zittau/Görlitz Wissenschaftler aus Theorie und Praxis zum traditionellen East West Fuzzy Kolloquium ein. Das Kolloquium ist eingebettet in die Internationale Wissenschaftskonferenz - WIKO 2008. Die große positive Resonanz in der Fachwelt beweist den hohen wissenschaftlichen Stellenwert dieser Veranstaltung und damit auch der Forschung an der Hochschule auf dem Gebiet der Unschärfe (Fuzzy-Sets-Theorie). Die Zahl der bisherigen 45 Anmeldungen und der 33 eingereichten Beiträge, u. a. zahlreicher Nachwuchswissenschaftler, zeigen die ungebrochene Attraktivität der Fuzzy-Idee.
Ganz besonders freut es die Organisatoren, dass auch in diesem Jahr wieder der "Vater" der Fuzzy Logic, Professor Lotfi Asker Zadeh von der Berkeley University California (BISC), anwesend sein wird. Mit seinem Vortrag "Gibt es einen Bedarf für Fuzzy Logic?" wird er das Kolloquium eröffnen und sicher den Nerv der Zuhörer treffen.
Die Theorie der unscharfen Mengen hat in den letzten Jahrzehnten einen rasanten Aufstieg erfahren. Durch die Quantifizierung nichtprobabilistischer Unschärfe, die vielen Situationen in Simulation, Modellierung und Entscheidungsfindung immanent ist, trägt sie der wachsenden Rolle des Menschen in der Auseinandersetzung mit Natur und Technik in besonderem Maße Rechnung. Beispielhaft sind hier Probleme der Regelungstechnik, der Daten- und Bildverarbeitung, des Umweltschutzes sowie sicherheitstechnisch relevante Fragen zu nennen.
In diesem Jahr umfasst die Themenpalette die Fuzzy Logic selbst aber auch Methoden wie Künstliche Neuronale Netze, Neuro-Fuzzy Systeme sowie Genetische und Evolutionäre Algorithmen. Anwendungsgebiete finden sich sowohl bei der Modellierung, Regelung und Optimierung komplexer Prozesse, in der Entscheidungsfindung sowie in der Bildverarbeitung. Neben den praktischen Anwendungen in der Industrie spielt auch die Wissensvermittlung in der Lehre eine Rolle.
Es ist ein besonderes Anliegen der Veranstalter, die Brückenfunktion der Hochschule Zittau/Görlitz zwischen Ost und West zu manifestieren. Entsprechend werden auch in diesem Jahr neben Teilnehmern aus Deutschland, Österreich und den USA zahlreiche Fachkollegen aus Osteuropa vertreten sein, u. a. aus Polen, Russland, der Slowakei, der Tschechischen Republik, Slowenien und der Ukraine. Weiterhin wird jungen Wissenschaftlern die Möglichkeit geboten, ihre Ergebnisse einem renommierten internationalen Fachpublikum zu präsentieren. Die finanzielle Unterstützung durch das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK), die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und die Hochschule ist hierbei äußerst hilfreich.
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Blick auf die Tagungsstätte auf dem neuen Campus der Hochschule in Zittau
Quelle: Foto: Hagen Immel, Potsdam
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Merkmale dieser Pressemitteilung:
Biologie, Elektrotechnik, Energie, Informationstechnik, Maschinenbau, Mathematik, Meer / Klima, Physik / Astronomie, Umwelt / Ökologie
überregional
Buntes aus der Wissenschaft, Forschungs- / Wissenstransfer, Wissenschaftliche Tagungen
Deutsch

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