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Wissenschaft
Es gibt Nervenzellkontakte, die den Informationsfluss hemmen. Max-Planck-Wissenschaftler konnten nun klären, wie diese entstehen.
Die Anpassungsfähigkeit des Gehirns ist enorm: Ständig wachsen neue Informationsleitungen zwischen Nervenzellen aus und ungenutzte Verbindungen werden wieder abgebaut. So wird der Datenfluss kontinuierlich optimiert und neue Informationen und Eindrücke können verarbeitet werden. Doch das Durchdenken einer neuen Situation kann auch die zeitweilige Unterdrückung unwichtiger Informationen erfordern. Daher besitzt das Gehirn auch Nervenzellkontakte, die den Informationsfluss hemmen. Bislang war jedoch unklar, wie diese hemmenden Kontakte entstehen. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie in Martinsried haben dies nun geklärt und fanden dabei erstaunliche Unterschiede zu den "herkömmlichen" Nervenzellverbindungen. (Nature Neuroscience, 24. August 2008)
http://goto.mpg.de/mpg/pri/20080825/
Abb.: Auch der Informationsfluss im Gehirn bekommt nicht nur grünes Licht. Wie hemmende Verbindungen ...
Quelle: Bild: Max-Planck-Institut für Neurobiologie / Wierenga
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Biologie, Chemie, Ernährung / Gesundheit / Pflege, Informationstechnik, Medizin, Pädagogik / Bildung, Psychologie
überregional
Forschungsergebnisse, Wissenschaftliche Publikationen
Deutsch

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