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Potsdam. Der Zentraldienst der brandenburgischen Polizei hat für Forschungs- und Entwicklungsprojekte eine Kooperation mit dem Hasso-Plattner-Institut (HPI) vereinbart. Vorgesehen seien fest umrissene Aufgaben rund um die Entwicklung und den praktischen Einsatz von Softwaresystemen und damit verbundener Technologie, teilte das HPI mit.
Die Rahmenvereinbarung sieht ferner die Aus- und Weiterbildung sowie die punktuelle Qualifizierung von Mitarbeitern des Zentraldienstes der Polizei vor, aber auch Forschungsaufgaben. "Dank des Vertrages können wir die IT-Landschaft der Polizei mit wissenschaftlicher Unterstützung auf unsere besonderen Anforderungen hin innovativ und zukunftssicher ausbauen", sagte der Direktor des Zentraldienstes, Ralph Leidenheimer.
Nach Angaben von HPI-Direktor Prof. Christoph Meinel wird zu den ersten Maßnahmen der Zusammenarbeit eine Analyse der IT-Systemlandschaft der Polizei gehören sowie die Schaffung einer gemeinsamen Kommunikationsplattform des IT-Bereiches. "Wir freuen uns, die Zusammenarbeit mit der brandenburgischen Polizei durch die Vereinbarung verstärken zu können", sagte Meinel. Er verwies darauf, dass Studenten seines Fachgebiets bereits im vergangenen Jahr ein neuartiges Sicherheitssystem zum Schutz polizeilicher Daten vor Internet-Spionage entwickelt und vorgestellt hätten - eine Datenschleuse, die eine interaktive Kommunikation von Bürger und Polizei-Sachbearbeiter über das Internet ermöglicht und zugleich das Netz der Polizei absichern kann.
http://www.hpi.uni-potsdam.de
http://www.hpi.uni-potsdam.de/meinel
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Gesellschaft, Informationstechnik, Wirtschaft
regional
Forschungs- / Wissenstransfer, Forschungsprojekte
Deutsch

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