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Wissenschaft
Professorinnenprogramm
HANNOVER. Niedersächsische Hochschulen haben im Wettbewerb von Bund und Ländern um die Förderung von Professorinnen hervorragend abgeschnitten. Unter den sieben Hochschulen mit den besten Gleichstellungskonzepten bundesweit befinden sich die TU Braunschweig und die Fachhochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen.
Spitzenbewertungen erhielten außerdem: Universität Bremen, Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg, Universität Hamburg,Universität Kassel und Universität Trier.
Die erfolgreichen Hochschulen gelten aufgrund ihrer Bewertung nun als besonders herausragende Vorbilder für chancengerechte Hochschulen und erhalten wie die übrigen positiv begutachteten Hochschulen nach erfolgter Berufung von hochqualifizierten Forscherinnen eine Förderung für bis zu drei Professorinnen.
Bundesweit hatten sich insgesamt 113 Hochschulen mit ihren Gleichstellungskonzepten beworben; 79 Hochschulen wurden mit ihren Konzepten ausgewählt. Zu den Ausgewählten gehören außer den beiden Spitzenreiterinnen noch 12 weitere niedersächsische Hochschulen:
die FH Braunschweig / Wolfenbüttel,
die Universitätsmedizin Göttingen,
die FH Hannover,
die Universität Oldenburg,
die Medizinische Hochschule Hannover,
die Hochschule für Bildende Künste Braunschweig,
die Universität Hannover,
die Hochschule Vechta,
die Universität Göttingen,
die Hochschule für Musik und Theater Hannover,
die FH Oldenburg / Ostfriesland / Wilhelmshaven und
die FH Osnabrück.
Damit sind insgesamt 14 eingereichte Gleichstellungskonzepte an niedersächischen Hochschulen erfolgreich gewesen. Niedersachsen steht mit diesem Ergebnis an der Spitze der Bundesländer.
Der niedersächsische Kulturminister, Lutz Stratmann, beglückwünschte die niedersächsischen Hochschulen zu diesem überragenden Erfolg: "Es ist mir wichtig, dass Frauen in den Universitäten künftig verstärkt wichtige Positionen besetzen", so der Minister.
Das Professorinnenprogramm wird gemeinsam vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und den Ländern mit insgesamt 150 Millionen Euro finanziert. Es zielt darauf ab, langfristige Perspektiven für wissenschaftliche Karrieren von Frauen an Hochschulen zu schaffen.
Weitere Informationen zum Professorinnenprogramm
finden Sie unter:
http://www.bmbf.de/press/2358.php
http://www.bmbf.de/press/2358.php
Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
überregional
Wissenschaftspolitik
Deutsch

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