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05.09.2008 11:18

Bologna-Prozess: Weiterentwickeln statt abwickeln!

Michael Sonnabend Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft

    Essen, Berlin, den 5.9.2008. Die Wirtschaft tritt den Forderungen des Deutschen Hochschulverbandes, den Bologna-Prozess weitgehend rückgängig zu machen, massiv entgegen und unterstützt ausdrücklich die weiteren Reformanstrengungen an den Hochschulen.

    Gemeinsame Pressemitteilung von BDA, BDI und Stifterverband

    Thomas Sattelberger, Personalvorstand der Deutschen Telekom AG und Vorsitzender des gemeinsamen Arbeitskreises Hochschule/Wirtschaft von Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und Hochschulrektorenkonferenz (HRK) erklärt heute hierzu in Berlin: "Die Forderung, den Master zum Regelabschluss zu machen oder mit dem alten Diplom-Abschluss gleichzusetzen, gehört in die Mottenkiste der Geschichte. Ein Zurückdrehen der Reformen wird es nicht geben. Das fahrlässige Gerede über die angeblich schlechten Arbeitsmarktchancen von Bachelor-Absolventen und über das vermeintlich schlechte Image des Bachelors entspricht in keiner Weise der Realität und verunsichert Studierende. Die Wirtschaft hat immer wieder deutlich gemacht, dass die Bachelor-Absolventen in den Unternehmen willkommen sind. Eine steigende Zahl von Bachelor-Absolventen ist in den Unternehmen beschäftigt, meistert erfolgreich den Berufseinstieg und nimmt hervorragende berufliche Entwicklungsmöglichkeiten wahr."

    Arend Oetker, Präsident des Stifterverbandes und Unternehmer, betont: "Jüngste Befragungen zeigen, dass die Zufriedenheit der Studenten mit dem Studium so groß ist, wie noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik. Das heißt nicht, dass die Hochschulen sich darauf ausruhen können. Nach der ersten Umstellungsphase gilt es jetzt, Qualität und Inhalte weiter zu verbessern. Dieser Prozess, der in der Hand der Hochschulen liegt und im Dialog mit Studenten und Unternehmen vorangetrieben werden muss, wird von der Wirtschaft engagiert unterstützt. Die Unternehmen bieten insbesondere hinsichtlich der Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit der Absolventen ihre Hilfe an."

    Kontakt:
    Dr. Frank Stäudner
    Leiter Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
    Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft
    Barkhovenallee 1
    45239 Essen
    Telefon (02 01) 84 01-1 58
    Telefax (02 01) 84 01-4 59
    E-Mail: frank.staeudner@stifterverband.de


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    fachunabhängig
    überregional
    Wissenschaftspolitik
    Deutsch


     

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