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Wissenschaft
"Es gibt keinen Königsweg zur Mathematik." Die Wahrheit hinter diesem Ausspruch von Euklid zeigt sich nicht zuletzt in der vielfältigen Diskussion über den Mathematikunterricht, die in Deutschland, aber auch international geführt wurde und wird. In kaum einem anderen Fach treffen "traditionelle" und "moderne" Ansichten über die Lehre so divers aufeinander. Was sollte der Mathematikunterricht vermitteln? Welche Lehrmethoden und Strukturen sind zu empfehlen? Bilden die Schulen für das Leben aus und sind die Erwartungshaltungen der Wirtschaft und der Universitäten an die Kenntnisse unserer Schulabgänger realistisch? Brauchen wir mehr Didaktiker oder bessere Lehrer? Um diese Fragen geht es am Montag, den 15. September bei einer Podiumsdiskussion des Internationalen Zentrums für Kultur- und Technikforschung (IZKT) und des Fachbereichs Mathematik der Universität Stuttgart sowie der Stadtbücherei Stuttgart. Unter dem Motto "Mathematik in der Schule - Mathematik für das Leben?" diskutieren Prof. Reinhard Bayer (Fachbereich Schulentwicklung und empirische Bildungsforschung am Landesinstitut für Schulentwicklung), Alfred Böhm (Fachleiter für Mathematik am Staatlichen Seminar für Didaktik und Lehrerbildung in Weingarten), Regierungsschuldirektor Dr. Gunter Jeske (Ministerium für Kultus, Jugend und Sport), Prof. Laura Martignon (Institut für Mathematik und Informatik der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg) und Prof. Timo Weidl (Lehrstuhl für Analysis und Mathematische Physik der Universität Stuttgart und Leiter der Arbeitsgruppe für Mathematik - Schule - Öffentlichkeit). Moderatorin ist Nela Fichtner von SWR 2.
Zeit: Montag, 15. September 2008, 19.00 Uhr
Ort: Stadtbücherei Stuttgart, Konrad-Adenauer-Str. 2, 70173 Stuttgart
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Mathematik
regional
Buntes aus der Wissenschaft, Schule und Wissenschaft
Deutsch

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