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Wissenschaft
Professorinnenprogramm fördert zusätzliche Stellen an der Leibniz Universität
Mehr Frauen als Professorinnen an die Hochschulen - das ist eines der Ziele des Professorinnenprogramms des Bundes und der Länder. Die Leibniz Universität Hannover hat es mit ihrem Gleichstellungskonzept in das Förderprogramm geschafft und kann im weiteren Verlauf finanzielle Förderung für bis zu drei Professuren für Wissenschaftlerinnen beantragen. Geplant sind - jeweils für fünf Jahre - eine Regelprofessur W2/W3, eine vorgezogene Professur aus dem Bereich Ingenieurwissenschaften sowie eine weitere vorgezogene Professur W3 aus dem Bereich Geistes- und Sozialwissenschaften, deren inhaltlicher Schwerpunkt auf Gender Studies legen wird.
Das Gleichstellungskonzept der Leibniz Universität zielt nicht nur auf die Erhöhung des Frauenanteils an Hochschulen, sondern auch auf die Integration der Frauen- und Geschlechterforschung in Forschung und Lehre. Das Programm soll nicht zuletzt die Studien-und Arbeitssituation von Frauen verbessern. Gleichzeitig soll im Sinn des Gender Mainstreaming die Gleichstellung der Geschlechter auf allen politischen Ebenen durchgesetzt werden.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie die Länder finanzieren das Professorinnenprogramm mit insgesamt 150 Millionen Euro. Ziel ist, die Perspektiven für Frauen in der Wissenschaft deutlich zu verbessern und so langfristig den Frauenanteil zu erhöhen. Bundesweit haben sich 113 Hochschulen an dem Programm beteiligt und ihre Konzepte zur Bewertung eingereicht. 79 Hochschulen, darunter auch die Leibniz Universität Hannover, wurden aufgrund ihrer beispielhaften gleichstellungspolitischen Programme ausgewählt. Dabei hat Niedersachsen im Ländervergleich am besten abgeschlossen: Gleich 14 erfolgreiche Gleichstellungskonzepte sind in das Professorinnenprogramm mit aufgenommen worden.
Hinweis an die Redaktion:
Für weitere Informationen steht Ihnen Dipl.-Sozialwiss. Helga Gotzmann, Gleichstellungsbeauftragte der Leibniz Universität Hannover, unter Telefon +49 511 762 3565 oder per E-Mail unter helga.gotzmann@gsb.uni-hannover.de gern zur Verfügung.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Bauwesen / Architektur, Geschichte / Archäologie, Maschinenbau, Philosophie / Ethik, Wirtschaft
regional
Personalia, Studium und Lehre
Deutsch

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