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15.09.2008 10:00

Rheuma - keine Frage des Alters

Dr. Cornelia Rufenach Geschäftsstelle Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie
Kompetenznetz Rheuma in der Geschäftsstelle der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh)

    Berlin, September 2008 - In Deutschland leiden rund 15 000 Kinder und Jugendliche an entzündlich-rheumatischen Erkrankungen. Viele begleitet die Krankheit ein Leben lang. In einigen Fällen können sich die Betroffenen nicht mehr selbstständig bewegen. Schwerwiegende Behinderungen treten besonders dann auf, wenn Rheuma zu spät erkannt und therapiert wird. Im Rahmen des 36. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie vom 24. bis zum 27. September in Berlin informieren Experten darüber, wie Kinder und Jugendliche mit Rheuma besser versorgt werden können.

    Schon Kinder leiden an Gelenkrheuma - eine Krankheit, die keinesfalls harmlos sei, so Kinderrheumatologe Professor Dr. med. Tim Niehues aus Krefeld im Vorfeld des Kongresses der DGRh in Berlin. Denn bleibt das Leiden unbe-handelt, können entzündete Gelenke dauerhaft geschädigt werden. Diese verkürzen sich, schmerzen und werden steif - bis das Kind sie schließlich nicht mehr richtig bewegen kann. Insbesondere für junge Patienten müsse daher eine gute Versorgung gewährleistet sein.

    Um die Qualität der Behandlung zu verbessern, existieren verschiedene Ansätze: Das Deutsche Rheumaforschungszentrum (DRFZ) führt beispielsweise seit elf Jahren eine Kerndokumentation von Kindern mit Rheuma durch. Außerdem erarbeitet die DGRh gemeinsam mit weiteren Fachgesellschaften und Experten aus verschiedenen Berufsgruppen Leitlinien zur Behandlung von Kindern und Erwachsenen mit Rheuma. Diese unterstützen den behandelnden Rheumatologen durch Therapiestandards, die sich in der Praxis bewährt haben.

    "Das wesentliche Ziel ist es, die Vorhersage und Lebensqualität von Kindern mit Rheuma zu verbessern. Auch wenn die Versorgung in einigen Zentren gut ist, bestehen bundesweit noch erhebliche Mängel", sagt Professor Niehues. Welche Rolle rheumatische Erkrankungen bei jungen Patienten spielen, diskutiert er im Rahmen einer Vorab-Pressekonferenz der DGRh anlässlich ihres 36. Kongresses in Berlin.

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    Terminhinweise:

    Donnerstag, 18. September 2008, 11.00 bis 12.00 Uhr
    Vorab-Pressekonferenz anlässlich des 36. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh)
    Eines der Themen: Rheuma bei Kindern: (K)eine Frage des Alters?
    Referent: Professor Dr. Tim Niehues, Krefeld
    Tagungszentrum im Haus der Bundespressekonferenz, Raum I+II, Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin

    Mittwoch, 24. September 2008, 12.00 bis 13.00 Uhr
    Eröffnungs-Pressekonferenz
    Eines der Themen: Schwere Fiebersyndrome bei rheumakranken Kindern: Beispiele für erfolgreiche Diagnostik und Therapie?
    Referent: Professor Dr. med. Günther Dannecker, Stuttgart
    MARTIM Hotel Berlin, Salon 4: Stauffenbergstraße 26, 10785 Berlin

    Donnerstag, 25. September 2008, 11.00 bis 12.00 Uhr
    Kongress-Pressekonferenz
    Eines der Themen: Spielt das Alter des Immunsystems bei der Entstehung von Rheuma eine Rolle?
    Referent: Professor Dr. med. Jörg Goronzy, Atlanta
    MARTIM Hotel Berlin, Salon 4: Stauffenbergstraße 26, 10785 Berlin

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    Kontakt für Journalisten:
    DGRh Kongress-Pressestelle
    Anna Julia Voormann
    Postfach 30 11 20
    70451 Stuttgart
    Telefon: 0711 8931-552
    Fax: 0711 8931-167
    E-Mail: voormann@medizinkommunikation.org
    Internet: www.dgrh.de

    *******************************


    Weitere Informationen:

    http://www.dgrh.de/jahreskongresse.html - alle Informationen und Anmledung zum Kongress


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Medizin
    überregional
    Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


     

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