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Wissenschaft
Kostenlose Beratung von der Hightech-Idee bis zur Marktreife
Vor zehn Jahren gründete der Initiativkreis Ruhrgebiet an der Universität Witten/Herdecke eine Beratung für Menschen mit dem Mut, sich selbstständig zu machen. Voraussetzung: Die Gründerideen müssen aus den Bereichen Biotechnologie, Informations- und Kommunikationstechnologie, Mikrosystemtechnik, Umwelttechnologie, Maschinenbau, Medizintechnik oder wissensbasierte Dienstleistungen kommen - also aus dem Hightech-Bereich. Seit diesem Jahr unterstützt auch das Wirtschaftsministerium NRW die ideenbörse. Im Jahr 2004 prämierte das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit die ideenbörse für ihr beschäftigungspolitisches Engagement.
Und die Kennzahlen können sich sehen lassen: 470 beratene Gründer haben 3.000 Arbeitsplätze geschaffen. Für die beiden Börsianer Sabine Radig und Michael Göllner ist aber etwas anderes viel wichtiger: "90 Prozent dieser Firmen bestehen heute noch. Das zeigt, dass die Beratung durch die ideenbörse nachhaltig wirkt", erklärt der Ökonom Michael Göllner die Besonderheit dieser Beratung. Für die Juristin Sabine Radig ist besonders die individuelle Intensivberatung das große Plus der ideenbörse: "Wir begleiten die Gründer über einen langen Zeitraum, sind für alle Fragen zuständig. Daher kennen wir die Gründer, die Ideen und die Chancen gut und wir beraten eben nicht nur an einem Punkt, sondern haben den ganzen Prozess und das Projekt mit seinen Details im Blick." Über 40 Projekte erhielten in Wettbewerben Auszeichnungen und zusammen mehr als eine Million Euro Preisgelder. Diese Erfolge liegen in der intensiven Beratung durch die ideenbörse - von der Marktanalyse bis hin zur Finanzierung des späteren Wachstums.
Auch Rolf Göbel, Aufsichtsrat im Beratungsunternehmen PricewaterhouseCoopers, Schirmherr der ideenbörse und persönliches Mitglied des Initiativkreises Ruhrgebiet findet die Idee ideenbörse gut: "Ich bin vor einigen Jahren vom Initiativkreis Ruhrgebiet zum Schirmherren ernannt worden. Seitdem engagiere ich mich für die Sache und bin zu der Überzeugung gekommen, dass es weit und breit nichts Besseres gibt."
Wenn es um die Einschätzung von technischen Details und Marktchancen geht, verlässt sich die ideenbörse nicht allein auf Daten und Statistiken. Neben Experten aus der Wissenschaft arbeitet sie insbesondere mit den 69 Firmen zusammen, die im Initiativkreis Ruhrgebiet zusammengeschlossen sind. "Das Fachwissen und die Einschätzung der Experten aus zumeist international tätigen Unternehmen garantiert eine optimale Beratung der Gründer mit all der gesammelten Erfahrung und mit genau dem Spezialwissen, das keine andere Beratung außer uns vorzuweisen hat. Und das alles für den Gründer kostenlos", erklärt Michael Göllner einen weiteren Vorteil der ideenbörse.
Das sehen auch die in der Vergangenheit beratenen Gründer so: "Die ideenbörse hat unser Gründungsvorhaben kritisch durchleuchtet und bei Finanzierungsfragen begleitet. Zudem versucht die ideenbörse immer wieder ihr Netzwerk bei der Kundengewinnung einzusetzen", lobt Dr. Holger Müller, der in Herten eine Firma für Gassensoren gegründet hat. Und Dr. Karen Kempe sagt: "Kompetente Beratung, außergewöhnlich engagierte Unterstützung in wirklich jeder Unternehmensphase - das haben wir durch die ideenbörse erfahren."
Kontakt:
die ideenbörse
Alfred-Herrhausen-Str.44
58455 Witten
Telefon: 02302-914370
Fax: 02302-9143723
E-Mail: die-ideenboerse@i-r.uni-wh.de
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Biologie, Elektrotechnik, Informationstechnik, Maschinenbau, Wirtschaft
regional
Forschungs- / Wissenstransfer, Organisatorisches
Deutsch

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