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Wissenschaft
Zufriedene Teilnehmer der 3. eLearning Sommerakademie vom 8.-13. September in Weimar und Jena
"Vielen Dank, dass Sie hier waren, bitte kommen Sie nicht wieder..." Eine ungewöhnliche Verabschiedung, trifft sich doch auf vielen Tagungen jährlich die gleiche Gemeinschaft, um über Neuerungen und Fortschritte zu berichten.
Nicht so bei der E-Learning-Sommerakademie, die vom 8. bis zum 13. September an den Universitäten in Weimar und Jena stattfand. "Die Mission der Sommerakademie besteht darin, moderne E-Learning-Praxis in neue Bereiche zu tragen." So Christian Lukaschik, Projektmanager der ELSA 2008. "Wir möchten Bildungsanbieter bei der Innovation ihrer Lehre unterstützen. Daher wünschen wir uns, jedes Jahr neue Teilnehmerkreise zu Gast zu haben und dass unsere Teilnehmer die Veranstaltung weiterempfehlen."
Durch eine Mischung aus E-Learning-Weiterbildungsveranstaltung und Tagung erhalten Teilnehmer einen anwendungsorientierten, aktuellen Überblick zu wichtigen Wissensgebieten des E-Learnings und können intensiv miteinander und mit Experten diskutieren. Im Gegensatz zu den üblichen Fachveranstaltungen stehen neueste Ergebnisse aus Forschung und Entwicklung nicht im Mittelpunkt, sondern ein Überblick zu Grundlagenwissen und gesicherten Erkenntnissen, Tips & Tricks sowie erfolgreiche Praxisbeispiele. Dieses Jahr konnte die ELSA hochkarätige nationale und internationale Experten gewinnen, um Teilnehmer aus Schulen, Hochschulen, Weiterbildung und Bildungspolitik zu inspirieren.
In einem mitreißenden Vortrag veranschaulichte Prof. Dr. Erik Duval - Mitbegründer eines der wichtigsten E-Learning-Standards und Präsident der Ariadne-Foundation - die expotentiell wachsende Informationsflut von Lerninhalten, Videos, Blogs und Neuigkeiten. "Während wir früher mit dem Problem mangelnder Inhalte kämpften, haben wir heute ein Überangebot schwer auffindbarer Inhalte." Aber traditionelle Suchmaschinen, so Duval, seien Technologien von 2003! Moderne Technologien sollten nach wenigen Nutzeraktivitäten nur noch für die jeweilige Person relevante Inhalte anbieten. Dies untersetzte er mit erfolgreichen Portalbeispielen der Internetwelt und unterstrich so die Anforderungen an moderne E-Learning-Repositorien.
Bei einem Großteil der ELSA-Seminare standen wiederverwendbare, von einer Nutzergemeinschaft geschaffene Lern- und Wissensinhalte im Mittelpunkt. Referenten präsentierten Erfolgsbeispiele, wiesen auf aktuelle Hürden hin und zeigten mögliche Lösungen auf.
Am Rande der Veranstaltung verhandelte das DFG-Leistungszentrum für E-Learning "CampusContent" mit Erik Duval über eine Vernetzung der entstehenden CampusContent-Repositorien mit dem Netzwerk der Ariadne-Foundation. Damit soll Lehrenden aller Bildungsbereiche die Möglichkeit gegeben werden, Zugriff auf eine Vielzahl von Lerninhalten zu erhalten und eigene Inhalte in größeren Netzwerken zu veröffentlichen.
Für das Ziel breiter Verfügbarkeit wertvoller Inhalte schließen sich immer mehr Organisationen zusammen. Auch für die Veranstaltung der ELSA haben sich dieses Jahr neue Partner engagiert. Neben Thüringer Hochschulen, welche Räume und Technik bereitstellten, beteiligten sich erstmals CampusContent, die Fernuniversität Hagen, die Bauhaus-Weiterbildungsakademie und das ThILLM-Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien. Die Veranstalter hoffen für die kommenden Jahre auf ein wachsendes Netzwerk und Teilnehmer aus neuen Bereichen.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Informationstechnik
überregional
wissenschaftliche Weiterbildung
Deutsch

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