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Jeder Kunde wünscht sich einen freundlichen Service, hohe Dienstleistungs-Qualität, der zu erbringenden Dienstleistung, schnelle Abwicklung, zügige Terminabstimmung und prompte Hilfe, wenn er sie benötigt. Dem stehen in der Regel überlastete und gestresste Mitarbeiter gegenüber - Kundendienstmitarbeiter oder Fahrer. Diese müssen beim Kunden vor Ort die Arbeit und auch eventuellen Fehler ihrer Kollegen vertreten, wenn beispielsweise die falschen Artikel eingepackt wurden oder bei der Terminvereinbarung dem Kundenwunsch nicht nachgekommen werden konnte. Gleichzeitig bestimmen Zeitdruck und Kosten häufig das Tagesgeschäft im Betrieb. Dies führt nicht immer zu einer reibungslosen Abwicklung der anstehenden Aufgaben.
Das an der Hochschule Niederrhein in Krefeld angesiedelte Modellvorhaben "ProWare", das vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein Westfalen und dem Europäischen Sozialfonds gefördert wird, hat diese Problematik in sieben kleinen und mittleren Unternehmern - Wäscherei, Großhandel, Handwerk und andere - der Region untersucht. Dabei wurden gemeinsam mit den Betrieben vorhandene Produktionsabläufe und der Warentransport optimiert, um einen störungsfreien Betriebsablauf zu begünstigen und die vorhandenen Belastungen und Gefährdungen für die Mitarbeiter zu reduzieren. Die Investition in die Gesundheit und Sicherheit ihrer Mitarbeiter bringt den Unternehmen langfristige Vorteile, die sich dann unter anderem in einer sinkenden Fluktuation und rückläufigen Unfallzahlen niederschlägt.
Zum Ende des Projekts findet am 23. Oktober 2008 von 16 bis 19 Uhr an der Hochschule Niederrhein in Krefeld, Reinarzstr. 49, Senatssaal, ein Workshop statt, in dem die in den Modellbetrieben umgesetzten Maßnahmen und deren Resultate (z.B. Optimierung der Routenplanung oder die Terminkoordination des Kundendienstes) vorgestellt werden. Gleichzeitig wird die im Projekt entstandene Handlungshilfe darvorgestellt, in der die Ergebnisse des Projekts zusammengefasst sind. Eingeladen sind dazu Unternehmer, Beschäftigte und Multiplikatoren aus der Region, die sich mit dem Thema beschäftigen. Die Teilnahme ist kostenlos.
Nähere Informationen zur Veranstaltung sowie die Anmeldeunterlagen können angefordert werden beim A.U.G.E.-Institut unter 02151-822 6631 6635 oder per E-Mail: info@auge-institut.de
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Ernährung / Gesundheit / Pflege, Verkehr / Transport, Wirtschaft
regional
Forschungs- / Wissenstransfer
Deutsch

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