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Wissenschaft
Fünfzehn Physiker aus neun europäischen Ländern treffen sich am 26. und 27. September 2008 an der Hochschule Mannheim, um sich über die Rolle der Physik in der Ingenieurausbildung auszutauschen. Gerade nach den umfassenden Reformen der jüngeren Vergangenheit im Rahmen des Bologna-Prozesses, u. a. mit dem Ziel einer Verkürzung der Studienzeiten, werden Bedeutung und Rolle der naturwissenschaftlichen Grundlagenfächer stark thematisiert und müssen ihre Basisfunktion immer wieder neu beweisen.
Die Teilnehmer bilden die Physics Working Group (www.sefiphysics.be) innerhalb der Société Européenne pour la Formation des Ingénieurs (SEFI, www.sefi.be). Die SEFI versteht sich als Interessenvertretung der Hochschulen in Europa mit Ingenieurstudiengängen. Sie fördert die Qualität der Ingenieurausbildung durch Aufbau und Pflege eines Netzwerkes unter mittlerweile 431 Mitgliedern aus 41 Ländern, davon 188 persönlichen Mitgliedern und 243 Institutionen (in der Mehrzahl Universitäten, aber auch Industriefirmen und internationale Organisationen). SEFI wirkt als Verband in internationalen Projekten mit, die von der Europäischen Kommission gefördert werden. Durchgeführt und organisiert wird das Wochenendtreffen in Mannheim von Herrn Prof. Dr. Steffen Bohrmann von der Hochschule Mannheim, selbst einige Jahre Vizepräsident dieser Gesellschaft.
Die Physics Working Group hat in der Vergangenheit fünfmal erfolgreich internationale Konferenzen zum Thema "Physics Teaching in Engineering Education (PTEE)" ausgerichtet: in Kopenhagen, Budapest, Leuven, Brno und Delft. Für das Jahr 2009 ist die nächste Konferenz dieser Art in Wroclaw/Polen geplant, und vielleicht gelingt es, die PTEE 2011 nach Mannheim zu holen.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Physik / Astronomie
überregional
Organisatorisches, Wissenschaftliche Tagungen
Deutsch

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