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26.09.2008 11:04

Neuer Leiter für Biozentrum der Universität Basel

lic. phil. Christoph Dieffenbacher Öffentlichkeitsarbeit
Universität Basel

    Das Biozentrum der Universität Basel erhält einen neuen Leiter: Prof. Erich A. Nigg, der vom Universitätsrat zum neuen Ordinarius für Zellbiologie gewählt wurde. Nigg ist derzeit Direktor am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried bei München.

    Neuer Leiter des Departements Biozentrum und als Ordinarius für Zellbiologie Nachfolger von Prof. Walter Gehring wird Prof. Erich A. Nigg, derzeit Direktor am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried bei München. In der Leitung des Biozentrums wird er auf 1. Februar 2009 den zurücktretenden Prof. Joachim Seelig ablösen. Geboren 1952 in Uster ZH, studierte Nigg an der ETH Zürich Biochemie und Mikrobiologie und schloss dieses Studium 1980 mit der Dissertation ab. Nach einem zweijährigen Postdoktorat an der University of California in San Diego wurde er 1982 Oberassistent und später Privatdozent am Institut für Zellbiologie an der ETH Zürich. Von 1987 bis 1995 forschte er am Schweizerischen Institut für experimentelle Krebsforschung in Epalinges VD, bevor er 1995 zum Professor ans Departement für Molekularbiologie der Universität Genf berufen wurde. 1997 wurde er zum wissenschaftlichen Mitglied der Max-Planck- Gesellschaft gewählt, und seit 1999 arbeitet er als Direktor am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried. Nigg ist verheiratet und Vater von zwei erwachsenen Kindern.

    In der Forschung befasst sich Nigg mit Mechanismen der Zellzyklus-Regulation mit Schwerpunkten auf Zellteilung (Mitose) und Zentrosomenfunktion sowie der Rolle von deregulierten Zellzyklus-Vorgängen (Genom-Instabilität) bei der Krebsentstehung. Er ist Träger mehrerer Forschungspreise und Mitglied verschiedener wissenschaftlicher Gesellschaften.

    Nigg freut sich auf die Aufgabe, die zukünftige Entwicklung des angesehenen Biozentrums mit zu gestalten. Innerhalb des Biozentrums will er sowohl die Arbeit der einzelnen Forschungsgruppen in Lehre und Forschung unterstützen als auch Synergien zwischen den Gruppen fördern und übergreifende Technologie-Plattformen etablieren. Zudem will er über die in den nächsten Jahren anstehenden Berufungen neue Akzente setzen. Über das Biozentrum hinaus möchte Nigg die gegenwärtige Aufbruchstimmung nutzen, vermehrt mit anderen Forschungsinstituten am Standort Basel (und darüber hinaus) zusammenzuarbeiten, vor allem in Hinblick auf die Bereitstellung modernster Spitzentechnologien.

    Nigg ist der Überzeugung, dass bahnbrechende Entdeckungen auch zukünftig in erster Linie von kreativen Forschern und nicht von Konsortien gemacht werden, dass aber erfolgreiche Forschung in einem kompetitiven Umfeld zunehmend vom Einsatz hoch spezialisierter Technologien (wie zum Beispiel der Massenspektrometrie oder neuartiger Verfahren in der Licht- und Elektronen-Mikroskopie) abhängig ist - deshalb sein generelles Bestreben nach einer verstärkten Zusammenarbeit der "Life-Science"-Forschung in Basel.

    Weitere Auskünfte
    Prof. Dr. Peter Meier-Abt, Vizerektor Forschung und Nachwuchsförderung der Universität Basel, Tel. 061 267 27 35, E-Mail: peter.meier-abt@unibas.ch

    Christoph Dieffenbacher, Öffentlichkeitsarbeit der Universität Basel, Tel. 061 267 30 15, E-Mail: ch.dieffenbacher@unibas.ch


    Weitere Informationen:

    http://www.biozentrum.unibas.ch - Biozentrum der Universität Basel


    Bilder

    Prof. Erich A. Nigg.
    Prof. Erich A. Nigg.


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Biologie
    überregional
    Organisatorisches, Personalia
    Deutsch


     

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