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01.10.2008 14:50

Zahlreiche Verbesserungen durch Studienbeiträge für alle Studierenden der Fachhochschule Köln

Petra Schmidt-Bentum Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Fachhochschule Köln

    Mehr Personal zur Betreuung der Studierenden, längere Öffnungszeiten in der Bibliothek und den Servicebüros, Erneuerung der IT- und Medienausstattung, Erweiterung der Betreuungsangebote und der Schlüsselqualifikations-Seminare sowie Einrichtung ganz neuer Services wie eines Nebenjob-Services für Studierende und eines Feedbackmanagements: Das sind nur einige Beispiele für die zahlreichen Verbesserungen der Studienbedingungen, die die Fachhochschule Köln bereits durch die Einnahmen aus Studienbeiträgen realisieren konnte. Vieles andere ist geplant wie etwa die Einrichtung eines Sprachlernzentrums, in dem u. a. Englisch, Französisch und Spanisch bis zum Fortgeschrittenenniveau auf Fachsprachenebene vermittelt werden soll, sowie Deutschunterricht für ausländische Studierende. In zwei Fakultäten werden zudem Kompetenzportfolios getestet, um den Studierenden Möglichkeiten aufzuzeigen, wie sie ihre Kompetenzen optimal nutzen und weiterentwickeln können.

    Entscheidend für alle Ausgaben aus Studienbeiträgen ist bei der Fachhochschule Köln das Votum der Studierenden - ohne die Zustimmung von Fachschaften und Fakultätsräten wird kein Euro aus Studienbeiträgen ausgegeben. Und alle Maßnahmen werden daraufhin überprüft, ob und wie nachhaltig sie zusätzliche Chancen zur Verbesserung der Qualität der Lehre, der Studienorganisation und der Studienbedingungen bieten. Ziel ist es, die fachlichen und außerfachlichen Qualifikationen und Kompetenzen der Studierenden zu verbessern, die Studiendauer zu verkürzen, die Abbrecherquote zu senken, die Studierbarkeit zu erleichtern und allgemein die Zufriedenheit der Studierenden mit Studium und Studienbedingungen zu erhöhen.

    40 Prozent der Studienbeitragseinnahmen setzt die Fachhochschule Köln für zentrale, fakultätsübergreifende Maßnahmen ein, 60 Prozent der Gelder stehen den Fakultäten für spezifische Angebote zur Verfügung. Bis 2012 rechnet die Fachhochschule Köln mit insgesamt rund 25 Millionen Euro aus Studienbeitragseinnahmen für zentrale Maßnahmen. 24,8 Millionen Euro sind davon bereits verplant.

    Die zentralen Maßnahmen zur Verbesserung der Lehre und der Studienbedingungen hat das Rektorat auf Basis der Empfehlungen einer Arbeitsgruppe beschlossen und ein Zehn-Punkte-Programm zur Verwendung der Zentralen Studienbeiträge für die Jahre 2008 bis 2012 verabschiedet, das folgende Bereiche umfasst:
    - Qualität der Lehre und Verbesserung der Betreuungsrelation
    - Service des Studierenden- und Prüfungsservice
    - Service und Ausstattung der Bibliothek
    - Service und Ausstattung der Campus IT
    - Außerfachliche Qualifikationen
    - Hörsaal und Medienausstattung
    - Studentische Arbeitsplätze (Rektoratsprogramm zur Neuausstattung von Computer-Pools und Internet-Arbeitsplätzen sowie Labor-, Werkstatt- und Diplomandenarbeitsplätzen)
    - Lernen und Arbeiten (zusätzliche Lern- und Arbeitsräume)
    - Service und Angebote des ASTA,
    - Service und Angebote der Hochschule

    In einem detaillierten Handlungskonzept ist für jede einzelne Maßnahme festgehalten, inwieweit mit ihr eine Verbesserung erreicht und wie der Erfolg überprüft werden soll.

    In den Fakultäten werden die Studienbeitragseinnahmen vor allem in folgenden Handlungsfeldern investiert: Ausbau der Tutorienprogramme, Erhöhung der Zahl der Exkursionen, zusätzliche Lehrveranstaltungen, Verbesserung der Betreuungsrelationen bei Übungen, Seminaren, Praktika und Diplomarbeiten, Gastvorträge/ Workshops, IT/ Medienausstattung (Erweiterung des Bestandes um Laptops, PCs sowie spezieller themenspezifischer Lernsoftware).

    Die Fachhochschule Köln ist die größte Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Deutschland. 16.000 Studierende werden von rund 400 Professorinnen und Professoren unterrichtet. Die zehn Fakultäten bieten mehr als 60 Studiengänge an jeweils etwa die Hälfte aus den Ingenieurwissenschaften bzw. Geistes- und Gesellschaftswissenschaften: von Architektur über Maschinenbau, Design, Restaurierung, Informationswissenschaft, Sprachen und Soziale Arbeit bis hin zu Wirtschaftsrecht und Medieninformatik. Die Fachhochschule Köln ist eine nach den europäischen Öko-Management-Richtlinien EMAS und dem Internationalen Standard ISO 14001 geprüfte und zertifizierte umweltorientierte Einrichtung.

    Kontakt für Medien
    Fachhochschule Köln, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Petra Schmidt-Bentum
    Tel.: 0221/8275 -3119; Fax: 0221/ 8275 -3394
    E-Mail: petra.schmidt-bentum@fh-koeln.de


    Weitere Informationen:

    http://www.fh-koeln.de


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    fachunabhängig
    regional
    Studium und Lehre, Wissenschaftspolitik
    Deutsch


     

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