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Wissenschaft
Die Stärkung der Spitzenforschung in Deutschland steht im Zentrum des diesjährigen Treffens der Sprecher sozial- und geisteswissenschaftlicher Sonderforschungsbereiche (SFBs). Das Treffen findet am 17. und 18. Oktober in der Universitäts- und Lutherstadt Wittenberg statt. Der Kultusminister des Landes Sachsen-Anhalt, Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz, wird in seinem Vortrag über Perspektiven der Exzellenzinitiativen des Bundes und der Länder als Thema der künftigen Wissenschaftspolitik referieren.
"In diesem Zusammenhang ist für die in Wittenberg versammelten Sprecher der Sonderforschungsbereiche von besonderem Interesse, inwieweit bei der Fortschreibung der Förderlinie der Exzellenzinitiativen die sozial- und
geisteswissenschaftliche Spitzenforschung stärker berücksichtigt werden kann", sagt Prof. Dr. Everhard Holtmann, Sprecher des seit sieben Jahren an den Universitäten Jena und Halle-Wittenberg arbeitenden Sonderforschungsbereichs 580 "Gesellschaftliche Entwicklungen nach dem Systemumbruch".
Sonderforschungsbereiche sind langfristig angelegte Forschungsverbünde, in denen Wissenschaftler fächerübergreifend zusammenarbeiten. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert zurzeit bundesweit nur knapp über 30 sozial- und geisteswissenschaftlich ausgerichtete SFBs.
Gastgeber der Tagung sind der SFB 580 und der 2006 an der Freien Universität Berlin eingerichtete SFB 700. Der SFB 580 erforscht "Gesellschaftliche Entwicklungen nach dem Systemumbruch" und wird auf der Tagung Forschungsergebnisse zum Wandel in Deutschland vorstellen. Der Berliner SFB befasst sich mit "Governance in Räumen begrenzter Staatlichkeit" und untersucht Krisenphänomene wie Staatszerfall in historisch bzw. international vergleichender Perspektive.
Ansprechpartner:
Prof. Dr. Everhard Holtmann
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Sprecher des SFB 580
Tel.: 0345 55 24212
E-Mail: everhard.holtmann@politik.uni-halle.de
Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
überregional
Buntes aus der Wissenschaft, Wissenschaftspolitik
Deutsch

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