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20.10.2008 09:59

Bundespräsident Horst Köhler besucht das Leibniz-Institut für Katalyse (LIKAT)

Dr. Barbara Heller Pressestelle
Leibniz-Institut für Katalyse e. V. an der Universität Rostock

    LIKAT stellt anläßlich des Besuches des Bundespräsidenten ein wasserstoffgetriebenes Modellauto und ein zukunftsweisendes Projekt aus der Petrochemie vor.

    Am 26. Oktober verleit Bundespräsident Horst Köhler in der Rostocker Stadthalle den Bundesumweltpreis. Da passt ein Besuch im Leibniz-Institut für Katalyse (LIKAT) auf dem Campusgelände in der Rostocker Südstadt gut ins Programm. Denn Katalyse, die Wissenschaft von der Beschleunigung chemischer Prozesse, ist auch gleichzusetzen mit Energieeinsparung.
    Matthias Beller, Direktor des Leibniz-Institutes für Katalyse, hatte den Bundespräsidenten eingeladen um zu zeigen, dass sein Institut weltweit eine sehr hohe Anerkennung auf dem Gebiet der chemischen Grundlagenforschung besitzt. Nicht nur das, es ist auch bundesweit beispielgebend für die Überführung von Grundlagenforschung in industrielle Anwendungen. Dafür ist der Rostocker Professor Beller unter anderem 2006 mit dem Leibnizpreis, dem höchstdotierten deutschen Forschungspreis, geehrt worden. Den Wissenschaftlern des Leibniz-Institutes ist es kürzlich weltweit erstmalig gelungen, aus Ameisensäure kostengünstig Wasserstoff zu erzeugen und diesen Wasserstoff zum Antrieb von (kleinen Modell)Fahrzeugen zu nutzen. Das Besondere für die Umwelt - zukünftig könnte der ganze chemische Prozess kohlendioxidneutral laufen. Für den technischen Teil dieses Projektes hat sich Professor Beller die Fachhochschule Stralsund ins Boot geholt. Noch sind es Modellautos, die die Rostocker und Stralsunder Wissenschaftler heute bauen. Alle gemeinsam hoffen, dass eines Tages ein Prototyp entsteht, der im Straßenverkehr seine Tauglichkeit beweisen kann. "Ich freu mich darauf, unserem Bundespräsidenten belegen zu können, dass die Hansestadt Rostock eine Stadt der Wissenschaft geworden ist und unser Institut einen Beitrag dazu leistet." - so Professor Beller.
    Ministerpräsident Erwin Sellering und der Präsident der Leibnizgemeinschaft, Prof. Ernst Theodor Rietschel werden den Bundespräsidenten bei seinem Besuch begleiten.

    Nach einer kurzen - presseöffentlichen - Präsentation des LIKAT werden dem Bundespräsidenten zwei Projekte des Instituts vorgestellt (ein zukunftsweisendes Projekt aus der Petrochemie für die umweltfreundliche Herstellung von Chemikalien - eine Kooperation zwischen LIKAT und führenden Firmen in Deutschland (Linde AG) und dem arabischen Raum (SABIC) und das Projekt Zukunftsträger Wasserstoff - Autofahren emmissionsfrei: ein wasserstoffgetriebenes Modellauto wird im Foyer des LIKAT seine Runden drehen und fahren!).

    Akkreditierte Pressevertreter sind herzlich eingeladen.
    Fototermine sind gegen 14:30 beim Eintreffen des Bundespräsidenten im Vortragssaal des LIKAT sowie jeweils zu Beginn der beiden Projektpräsentationen (ca. 14:50 bzw. 15:10) vorgesehen.

    Bitte melden Sie sich telefonisch, per e-mail oder Fax bis Donnerstag, 23.10.2008 17:00 Uhr unter Angaben folgender für die Akkreditierung erforderlicher Angaben an:
    Name, Vorname
    Geburtsdatum und -ort
    Redaktion und Funktion

    Mit freundlichen Grüßen Barbara Heller
    Leibniz-Institut für Katalyse (LIKAT) , Albert-Einstein-Str. 29 a, 18059 Rostock
    Tel: 0381 1281 146; Fax: 0381 1281 51 146; e-mail: barbara.heller@catalysis.de


    Weitere Informationen:

    http://www.catalysis.de


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Chemie, Energie
    überregional
    Forschungsprojekte, Pressetermine
    Deutsch


     

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