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23.10.2008 12:40

9. Mainzer Internationales Kolloquium für Alt-Hebräisch: Neue Erkenntnisse zur Sprache der Bibel

Petra Giegerich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Johannes Gutenberg-Universität Mainz

    Alttestamentler, Semitisten, Religionswissenschaftler und Altorientalisten treffen sich alle zwei Jahre in Mainz

    (Mainz, 23. Oktober 2008, lei) Das Mainzer Internationale Kolloquium für Alt-Hebräisch hat sich als anerkanntes Forum für den Austausch von Alt-Hebraisten aus aller Welt etabliert. Mit einem noch umfangreicheren Programm als bisher schon lädt es vom 14. bis 16. November 2008 nun zum neunten Male seit 1998 an die Johannes Gutenberg-Universität Mainz ein. Veranstalter ist die Forschungsstelle für Althebräische Sprache und Epigraphik an der Evangelisch-Theologischen Fakultät.

    Über 50 Alttestamentler, Semitisten, Religionswissenschaftler und Altorientalisten aus Deutschland, Frankreich, Schweden, Israel, Palästina, Jordanien, den Niederlanden, Großbritannien, USA und Russland werden sich vom 14. bis 16. November in Vorträgen und Kurzreferaten austauschen. Im Zentrum steht die Erforschung der althebräischen Sprache des 1. Jahrtausends v. Chr., ihrer Nachbarsprachen und ihrer Nachgeschichte. "Ohne die Kenntnis der Nachbarsprachen ist das Alt-Hebräische der Bibel nicht angemessen zu verstehen", erklärt Ak. Dir. Dr. Reinhard G. Lehmann, der die Tagung organisiert. Darum sind die Themen weit gefächert. Im Zentrum stehen Arbeiten zur Grammatik und Semantik des Alt-Hebräischen. Daneben werden eine neue phönizische Inschrift sowie neu gefundene altaramäische Worte vorgestellt, außerdem neue Personennamen, die bei Ausgrabungen in Israel auf Tonscherben und Siegeln gefunden worden sind. Religionsgeschichtliche Perspektiven werden aufgezeigt und ein anderer Vortrag erweitert den Blick auf die Wirkungsgeschichte des Alten Testaments im Koran und nimmt damit Stellung zu der kontrovers diskutierten Frage nach dem jüdisch-christlichen Erbe im Koran. Schließlich werden auch die antiken griechischen Kulturkontakte mit dem Alten Vorderen Orient in den Blick genommen. Weitere andere Vorträge und Kurzreferate sind geplant.

    Das komplette Programm zum 9. Mainz International Colloquium on Ancient Hebrew (MICAH) ist unter http://www.micah.hebraistik.uni-mainz.de einsehbar. Veranstaltungsort ist der Hörsaal P3 im Philosophicum der Johannes Gutenberg-Universität, Jakob-Welder-Weg 18, 55128 Mainz. Anmeldungen zur Teilnahme sind formlos erbeten an micah@uni-mainz.de

    Kontakt und Informationen:
    Dr. Reinhard G. Lehmann, Ak. Dir.
    Evangelisch-Theologische Fakultät
    Johannes Gutenberg-Universität Mainz
    Tel. 06131 39-23284
    E-Mail: lehmann@uni-mainz.de oder micah@uni-mainz.de


    Weitere Informationen:

    http://www.micah.hebraistik.uni-mainz.de (Programm)


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Geschichte / Archäologie, Religion, Sprache / Literatur
    überregional
    Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


     

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