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Wissenschaft
Max-Planck-Forscher entwickeln einen neuen Defibrillator, mit dem Kammerflimmern schonender behandelt werden kann
Etwa 100.000 Menschen in Deutschland sterben jährlich am plötzlichen Herztod. Ursache sind häufig Herzrhythmusstörungen wie das Kammerflimmern. Einen langfristigen Schutz bieten bisher nur implantierte Defibrillatoren. Doch die elektrischen Pulse, die diese einsetzen, sind schmerzhaft und können erhebliche Nebenwirkungen haben. Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation und der Universitätsmedizin in Göttingen entwickeln deshalb einen neuen Defibrillator, der mit deutlich geringeren Pulsenergien auskommt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung zeichnet das Projekt am Donnerstag, den 23. Oktober, mit dem Innovationspreis Medizintechnik aus.
http://goto.mpg.de/mpg/pri/200810221/
Abb. Fluoreszenzmessungen zeigen eine rotierende, elektrische Welle, die sich auf der Oberfläche ein ...
Quelle: Bild: MPIDS/Cornell University/Flavio Fenton, Robert Gilmour
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Biologie, Chemie, Ernährung / Gesundheit / Pflege, Informationstechnik, Medizin
überregional
Forschungs- / Wissenstransfer, Forschungsprojekte
Deutsch

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