idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Grafik: idw-Logo

idw - Informationsdienst
Wissenschaft

idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instanz:
Teilen: 
24.10.2008 11:22

Reich-Ranicki und die Folgen: Podiumsdiskussion widmet sich der Zukunft des Fernsehens

Kerstin Lauer Pressesprecherin
Hochschule der Medien Stuttgart

    Prominente Vertreter aus der Medienszene zu Gast beim Studiengang Medienwirtschaft an der Hochschule der Medien

    Was dürfen, was sollen, was müssen oder was können öffentlich-rechtliche Programme auf welchem Wege künftig verbreiten? Unter welchen rechtlichen Bedingungen? Und in welcher Qualität? Nicht erst seit der massiven Fernsehkritik von Marcel Reich-Ranicki stehen diese Fragen auf der Agenda in der Medienbranche. Das zähe Ringen um einen neuen Rundfunkstaatsvertrag zeigt: Es geht um das medienpolitische Selbstverständnis in Deutschland. Eine Podiumsdiskussion - organisiert vom Studiengang Medienwirtschaft an der Hochschule der Medien (HdM) in Stuttgart - greift das aktuelle Thema auf. Unter der Schlagzeile "Fernsehen in Deutschland zwischen Qualität und Quote" diskutieren am 6. November 2008 ab 16.00 Uhr prominente Vertreter der Medienszene über die Auswirkungen der Digitalisierung.

    Zu Gast ist Professor Ernst Elitz, Intendant des Deutschlandradios und Mitglied im Hochschulrat der HdM. Er vertritt die öffentlich-rechtliche Seite. Für den kommerziell organisierten Fernsehbereich steht Dr. Tobias Schmid als Bereichsleiter Medienpolitik bei RTL Television und Vizepräsident des Verbandes Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT). Aus wissenschaftlicher Sicht nimmt Professorin Dr. Insa Sjurts Stellung. Sie ist Akademische Direktorin der Hamburg Media School und Vorsitzende der Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK). Chancen und Risiken neuer technischer Möglichkeiten sind das Thema von Herbert Tilmann, technischer Direktor im Bayerischen Rundfunk (BR) und Leiter der Produktions- und Technikkommission von ARD und ZDF. Für Peter Strahlendorf, Verleger und Geschäftsführer des New Business Verlag in Hamburg, stehen "Neue Geschäftsmodelle" im Mittelpunkt.

    Die Diskussion ist Bestandteil und inhaltlicher Höhepunkt des ersten Studiengangstag des Studiengangs Medienwirtschaft an der Hochschule der Medien. Er soll zu einem festen Bestandteil des Hochschullebens an der HdM werden. Inhaltlich vorbereitet wurde das Podium von Studierenden, die die prominenten Gäste zu Beginn der Diskussion mit pointierten Thesen konfrontieren. Dabei geht es um drei zentrale Fragen: Wo bleibt die Qualität? Wo bleibt das Geld? Wo bleibt die Verantwortung? Moderiert wird die Runde von Stephan Ferdinand. Der Professor für Journalistik hat die Wirtschaftsredaktion im SDR geleitet und war vor dem Wechsel zur HdM Programmleiter von SWR4 Radio Stuttgart.

    Mit der Diskussion stellen die Studierenden der Medienwirtschaft gleichzeitig ihre technische Kompetenz unter Beweis: Der Talk wird als Videostream übertragen, mit drei Kameras und entsprechender Bildregie.
    Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    Wann?
    6. November 2008, 16 Uhr

    Wo?
    Hochschule der Medien, Nobelstr. 10, 70569 Stuttgart, Raum: 011/012

    Kontakt:
    Prof. Stephan Ferdinand, Telefon: 0711 8923 2256, E-Mail: ferdinand@hdm-stuttgart.de
    Prof. Dr. Martin Gläser, Telefon: 0711 8923 2255, E-Mail: glaeser@hdm-stuttgart.de


    Weitere Informationen:

    http://www.hdm-stuttgart.de/pressemitteilung - Pressemitteilung zum Download
    http://www.hdm-stuttgart.de/mw - Webseite des Studiengangs und Stream sowie Programm des Studiengangstags
    http://www.hdm-stuttgart.de/hochschule/anfahrt/nobelstrasse - Weg zur Hochschule


    Bilder

    Die Hochschule der Medien in Stuttgart
    Die Hochschule der Medien in Stuttgart
    Quelle: Foto: HdM Stuttgart


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Gesellschaft, Kulturwissenschaften, Medien- und Kommunikationswissenschaften, Pädagogik / Bildung
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Studium und Lehre
    Deutsch


     

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).