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Wissenschaft
Dieser Infotag am 19. November 2008 im DECHEMA-Haus, Frankfurt am Main, gibt einen Überblick über die Vorgaben aus Politik und Gesetzgebung zur Rohstoffsicherung. An konkreten Beispielen wird die Verfügbarkeit von verwertbaren Abfällen und deren Recycling-Möglichkeiten vorgestellt.
Der Vorrat an natürlichen Ressourcen für die Wirtschaft ist endlich. Daran gibt es keine Zweifel. Die Hoffnung auf die Entdeckung neuer Ressourcen ist gering. Noch besteht kein direkter Mangel, aber die Defizite rücken näher.
Um diese Defizite zu mindern, müssen bei der Produktion neue Wege eingeschlagen werden. Fragen der Langlebigkeit von Produkten, die Möglichkeiten zu deren Wiedereinsatz und zum Recycling müssen in Zukunft stärker beachtet werden. Dies sind Forderungen, die in der Novelle der europäischen Abfallrahmenrichtlinie enthalten sind.
Schon heute erfolgt im Zuge der Verwertung von Abfällen ein wesentlicher Beitrag zur Rohstoffsicherung. Jedoch sind bei weitem noch nicht alle Potentiale, die von der Abfallwirtschaft zur Verfügung gestellt werden könnten, ausgeschöpft. Viele Abfälle, die in sehr großen Mengen anfallen, enthalten wichtige Rohstoffe, die aber mit der heute zur Verfügung stehenden Technologie zu wirtschaftlichen Konditionen nicht zu gewinnen sind. Bestes Beispiel hierfür ist die Phosphatgewinnung aus Klärschlämmen. Auch wird durch immer detailiertere gesetzliche Regelungen der Einsatz von Abfällen als Rohstoffsubstitut erschwert. Dies gilt insbesondere für mineralische Abfälle und für den Themenkomplex Abfallende/REACH.
http://www.processnet.org/rohstoff08.html - detailliertes Programm und Anmeldung
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Elektrotechnik, Maschinenbau, Umwelt / Ökologie, Werkstoffwissenschaften
überregional
Wissenschaftliche Tagungen
Deutsch

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