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30.10.2008 11:55

Storm: Wir fördern das Internet der Zukunft

Silvia von Einsiedel Pressereferat
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

    Parlamentarischer Staatsekretär gibt Startschuss für neues Projekt G-Lab

    Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Andreas Storm, hat am Donnerstag in Darmstadt das Projekt Germany-Lab (G-Lab) gestartet. "Wir werden das Internet der Zukunft mit gestalten", so Storm. G-Lab ist die nationale Forschungsplattform, die sich mit der Zukunft des Internets beschäftigt: Neue Internet-Dienste und -Anwendungen stellen wachsende Ansprüche an Sicherheit, Zuverlässigkeit und Qualität der Netze. Insgesamt fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung das Projekt mit 3,8 Millionen Euro. Beteiligt sind neben der Technischen Universität Darmstadt fünf weitere deutsche Hochschulen. Storm: "Die Wissenschaftsstadt Darmstadt mit ihrer TU, der Hochschule sowie zahlreichen renommierten wissenschaftlichen Einrichtungen und Unternehmen bietet eine optimale Basis dafür, dass Forschungsergebnisse schnell in innovative Produkte umgesetzt werden."

    Das Internet wird sich in den kommenden Jahren rasant weiterentwickeln, neue Anforderungen an die Anwendungen werden gestellt. Auf internationaler Ebene arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an dieser Entwicklung. "Wir wollen mit unserer Förderung zeigen, dass wir eine deutsche Antwort auf die Aktivitäten zum Internet der Zukunft in den USA haben", sagte Storm. "Deswegen beabsichtigt das Bundesforschungsministerium mit einer zweiten Phase insgesamt rund 11 Millionen Euro für das das G-Lab bereitzustellen."

    Ein wichtiger Trend in der Zukunft des Internets wird das "Internet der Dinge" sein. In den Bereichen Automatisierung, Automobilindustrie, Logistik und Medizintechnik spielen innovative Produkte mit integrierter Informationstechnik eine immer größere Rolle, beispielsweise in der Logistik: Die Distanzen werden immer größer, die Warenflüsse immer komplexer. Entscheidend ist, dass man stets weiß, wo und in welchem Zustand sich die Waren befinden, dass sie also miteinander kommunizieren. Storm: "Nur wenn es uns gelingt, unsere technologische Spitzenstellung in diesem Bereich zu behaupten und die Systeme im Sinne eines "Internet der Dinge" zu vernetzen, wird Deutschland seine Exporterfolge behaupten können." Das "Internet der Dinge" werde auch auf dem 3. IT-Gipfel der Bundeskanzlerin in Darmstadt eine wichtige Rolle spielen.

    Am Donnerstag hat zudem der Feldafinger Kreis seine aktuelle Studie mit Trends und Handlungsempfehlungen zur "Forschung für die Internet-Gesellschaft" vorgestellt. Andreas Storm dankte den Mitgliedern für die wegweisende Studie auf dem Gebiet der Informationstechnologie. Der Feldafinger Kreis besteht aus je sechs Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Wirtschaft und entwickelt Strategien für den Forschungsstandort Deutschland im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien.


    Weitere Informationen:

    http://www.bmbf.de/press/2398.php


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Informationstechnik
    überregional
    Forschungsprojekte
    Deutsch


     

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