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06.11.2008 09:34

Ökumene zwischen Katholiken und Anglikanern

Jens Panse Pressestelle
Universität Erfurt

    Gastvorlesung von Albert Denaux an Katholisch-Theologischer Fakultät der Universität Erfurt

    Das Verhältnis von Anglikanern und Katholiken ist Thema einer Gastvorlesung an der Katholisch-Theologischen Fakultät Erfurt. Wenn in Deutschland von Ökumene die Rede ist, denken die wenigsten an den Dialog der katholischen mit der anglikanischen Kirche. Dabei haben sich die Anglikaner früh für den ökumenischen Dialog geöffnet. Während die Anglikaner in Deutschland nur eine Minderheit sind, gehören dieser Kirche weltweit etwa 80 Millionen Menschen an. In letzter Zeit hat die anglikanische Kirche sich mit Themen wie der Bischofsweihe von Frauen oder verheirateten Homosexuellen als Amtsinhabern auseinandergesetzt. Welche Konsequenzen hat die inneranglikanische Diskussion für den Dialog mit der katholischen Kirche? Welche Schwierigkeiten, aber vor allem welche Entwicklungen und Zukunftsperspektiven gibt es zwischen beiden Kirchen? Welche Bedeutung messen sie dem gegenseitigen Dialog und dem Anliegen bei, die Einheit der Kirche wiederherzustellen? Diesen Fragen geht der katholische Theologe Prof. Dr. Adelbert Denaux, Tilburg/NL, in einer Gastvorlesung nach. Er referiert über "Anglicans and Roman Catholics. Recent Developments and Challenges". Denaux spricht auf Einladung von Prof. Dr. Myriam Wijlens, Lehrstuhl für Kirchenrecht. Zum englischsprachigen Vortrag wird eine deutsche Kurzfassung geboten, die Diskussion findet in deutscher Sprache statt.

    Die öffentliche Gastvorlesung beginnt am Mittwoch, dem 12. November 2008, um 19.00 Uhr s.t., im Coelicum, Domstraße 10. Zu dieser Veranstaltung wird herzlich eingeladen.

    Prof. Dr. Albert Denaux ist derzeit Dekan der Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Tilburg, Niederlande. Er war Professor für Neues Testament am Priesterseminar des Bistums Brügge (1967-1992) und ordentlicher Professor an der Katholischen Universität Leuven (1992-2003). Seine Forschungsschwerpunkte sind die synoptischen Evangelien, insbesondere Fragen der Theologie und Christologie des Neuen Testaments. Er befasst sich mit der Ekklesiologie und vor allem dem ökumenischen Dialog zwischen Anglikanern und Katholiken. Zudem untersucht er neue religiöse Bewegungen.

    Denaux war von 1992-2005 Mitglied der II. Anglikanisch-Römisch-Katholischen Internationalen Kommission (Anglican-Roman-Catholic International Commission [ARCIC]). Er ist Ehrendomkapitular der Anglikanischen Kathedrale von Lincoln (England) und Mitglied der Internationalen Theologenkommission der römisch-katholischen Kirche.


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Gesellschaft, Philosophie / Ethik, Religion
    regional
    Buntes aus der Wissenschaft
    Deutsch


     

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