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Pinkwart lobt Engagement: "Vorbild für nationales Stipendiensystem"
Der "Studienfonds OWL" hat an diesem Wochenende die Millionenmarke überschritten: Seit seiner Gründung im Jahr 2006 sammelte der Gemeinschaftsfonds der ostwestfälischen Hochschulen mehr als eine Million Euro an privaten Fördergeldern für die Vergabe von Stipendien. Aus dem Fonds erhalten mittlerweile 230 Stipendiaten zwischen 1.000 und 4.000 Euro Förderung pro Jahr.
Am Studienfonds OWL sind die Universitäten Bielefeld und Paderborn, sowie die FH Bielefeld, die Hochschule Ostwestfalen-Lippe und die Hochschule für Musik in Detmold beteiligt. Die Initiative richtet ihre Förderung auf drei Säulen aus: die Unterstützung herausragender Studenten mit Stipendien, die Einrichtung studienförderlicher Jobs und den Ausbau der Kontakte zwischen Studierenden und Unternehmen in Form von "Praxischecks". Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart wertete die Arbeit des Studienfonds OWL als "Vorbild für den Aufbau eines nationalen Stipendiensystems". Er gratulierte den fünf Hochschulen und der regionalen Wirtschaft in Ostwestfalen zu deren Engagement für die Studierenden.
"Wenn wir das Studium in Deutschland noch attraktiver machen wollen, benötigen wir über solche regionalen Maßnahmen hinaus ein nationales Stipendiensystem", bekräftigte Pinkwart. Dazu soll nach seinem Vorschlag stufenweise bis 2012 der Anteil der Studierenden, die ein Stipendium erhalten, von derzeit zwei auf zehn Prozent erhöht werden. In Ergänzung zum Bafög-System sollten die Stipendien in Höhe von monatlich 300 Euro ausschließlich nach Begabung vergeben werden und unabhängig vom Einkommen der Eltern sein. Das Modell sieht ein unbürokratisches Anreizsystem vor, das die Einwerbung privater Stipendienmittel durch die Hochschulen unterstützt. Jeder Euro aus privaten Mitteln wird mit einem Euro von staatlicher Seite kofinanziert. "Ich hoffe, dass sich Bund und Länder diesem Vorschlag anschließen. In Nordrhein-Westfalen starten wir unabhängig davon auf jeden Fall im kommenden Wintersemester mit einem landesweiten Stipendienmodell", sagte Pinkwart.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
regional
Studium und Lehre
Deutsch

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