idw - Informationsdienst
Wissenschaft
In Bremen findet Ende November eine Tagung zum UNESCO-Welttag der Philosophie über das Thema "Menschenrechte in die Zukunft denken" statt.
Aus Anlass des 60. Jahrestages der Verabschiedung der "Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte" am 10. Dezember 1948 veranstaltet die Deutsche Abteilung "Menschenrechte und Kulturen" des europäischen UNESCO-Lehrstuhls für Philosophie (Paris) in Zusammenarbeit mit der Deutschen UNESCO-Kommission (Bonn), den Instituten für Interkulturelle und Internationale Studien (InIIS) und für Philosophie der Universität Bremen sowie dem Zentrum für europäische Rechtspolitik (ZERP) am 28. und 29. November 2008 im Haus Schütting (Handelskammer Bremen, Großer Saal, Am Markt 13) den UNESCO-Welttag der Philosophie 2008 über das Thema "Menschenrechte in die Zukunft" denken.
Vortragende aus Rechtswissenschaft, Politikwissenschaft und Philosophie ziehen eine Bilanz der Entwicklung der Menschenrechte, thematisieren deren aktuelle Probleme und entwickeln Zukunftsperspektiven: Von der Idee der Menschenrechte zum Menschenrechte-Recht; Der Sinn der Menschenrechte nach 1948; Kulturelle Bruchlinien und die Zukunft der Menschenrechte; Drittwirkung von Menschenrechten; Menschenrechte und zwingendes Recht in der Weltgesellschaft; Sind die Menschenrechte auf ein bestimmtes Menschenbild festgelegt?; Vom Recht auf Selbstverteidigung zum Recht auf Hilfe; Wie wird das Recht auf humanitäre Intervention genau begründet?; Herausforderungen für den internationalen Menschenrechtsschutz im 21. Jahrhundert.
Die Veranstaltung beginnt am Freitag, den 28. November 2008 um 9:30 Uhr und endet am Samstag, den 29. November um 13:00 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos.
Das Programm ist im Internet abrufbar: http://www.unesco-phil.uni-bremen.de
Weitere Informationen:
Universität Bremen
Deutsche Abteilung "Menschenrechte und Kulturen" des europäischen UNESCO-Lehrstuhls für Philosophie (Paris)
Prof. Dr. Hans Jörg Sandkühler
E-Mail hsandk@uni-bremen.de
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Gesellschaft, Philosophie / Ethik
überregional
Wissenschaftliche Tagungen
Deutsch

Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.
Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).
Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.
Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).
Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).