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Wissenschaft
Er ist nicht nur ein brillanter Redner, der sein Publikum in den Bann zu ziehen vermag, sondern auch ein erfolgreicher Buchautor und vor allem ein kompetenter Astrophysiker: Professor Dr. Günther Hasinger, seit November auch Wissenschaftlicher Direktor des Max-Planck-Institutes für Plasmaphysik (IPP) in Garching und Greifswald. Am 18. November hält er in Bayreuth einen öffentlichen und allgemein verständlichen Vortrag über das "Schicksal des Universums". Das von ihm geschriebene gleichnamige Buch ist innerhalb eines Jahres inzwischen in dritter Auflage erschienenen und gerade als Wissenschaftsbuch des Jahres vom Magazin "bild der wissenschaft" ausgezeichnet wurde.
Bayreuth (UBT). "Das Schicksal des Universums" ist morgen an der Universität Bayreuth das Thema eines allgemein verständlichen, öffentlichen Vortrags des für seine brillanten Beiträge bekannten Astrophysikers Prof. Dr. Günther Hasinger Er ist Autor des gleichnamigen populären Buches, das als Wissenschaftsbuch des Jahres vom Magazin "bild der wissenschaft" ausgezeichnet wurde. Der Vortrag beginnt um 18 Uhr im Hörsaal H 15 des Gebäudes Naturwissenschaften i (NW I).
Günther Hasingers Buch über "Das Schicksal des Universums" ist innerhalb eines Jahres inzwischen in dritter Auflage erschienenen. Es führt in die Erforschung unserer kosmischen Heimat ein und nimmt die Leser seines Buches wie auch die Zuhörer seiner Vorträge mit auf eine Zeitreise von der Entstehung des Universums bis hin zu seinem kalten, dunklen Ende in den fernen Ewigkeiten.
Die kosmologischen Fragen, die er in seinem Buch und seinen Vorträgen anschaulich werden lässt, waren bis vor kurzem der Forschungsschwerpunkt des Autors, der sich insbesondere mit der Untersuchung des Himmels im Röntgenlicht beschäftigte. Professor Hasinger war bis Ende Oktober Direktor am Max-Institut für extraterrestrische Physik in Garching. 2005 wurde der Wissenschaftler mit dem Leibnitz-Preis die höchste deutsche wissenschaftliche Auszeichnung. Seit 1. November 2008 ist er Wissenschaftlicher Direktor des Max-Planck-Institutes für Plasmaphysik (IPP) in Garching und Greifswald. Damit ist er die führende Person bei der Fusionsenergieforschung in Deutschland.
Sein bisheriges und spannendes Forschungsthema gibt er mit seinem Positionswechsel nicht vollständig auf, sieht er doch deutlich die Synergien zwischen Astro- und Plasmaphysik. Zum Beispiel will er die für seine bisherigen Forschungen in der Astrophysik so wichtige Röntgendiagnostik bei der Fusionsphysik anwenden. Deren Ziel ist es, das Sonnenfeuer auf die Erde zu holen und die kosmische Energiequelle in einem Kraftwerk nachzuahmen.
Zwischen der Bayreuther Physik und dem Max-Planck-Institut für Plasmaphysik besteht eine langjährige Kooperation. Eine Erweiterung auf die Erforschung der Turbulenz im Fusionsplasma wird zu Zeit gearbeitet, indem man durch einen international führenden Physiker auf dem Gebiet der Nichtlinearen Dynamik von Plasmen nach Bayreuth berufen möchte. Mit dem international bekannten universitären Forschungsschwerpunkt "Nichtlineare Dynamik und Strukturbildung" besteht für die diesen Teil der Fusionsforschung in Bayreuth eine hervorragende Forschungsumgebung.
Weitere Informationen
http://studinfo.physi.uni-bayreuth.de
Interessenten an dem Vortrag werden gebeten ihr Kommen des Überblicks wegen in einem e-mail an
claudia.brandt@uni-bayreuth.de
anzukündigen.
Kontakt:
Prof. Dr. Walter Zimmermann
Tel. 0921/55 - 3181
e-mail: walter.zimmernann@uni-bayreuth.de
Brillanter Redner und Astrophysiker: Prof. Dr. Günther Hasinger, Wissenschaftlicher Direktor des Max ...
Quelle: UBT-Pressestelle - Bild mit Autorenangabe zur Veröffentlichung frei
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Physik / Astronomie
regional
Studium und Lehre
Deutsch

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