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Die Karlsruhe School of Optics and Photonics (KSOP) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) baut ihren internationalen Masterstudiengang aus. Mit zusätzlichen Mitteln von Bund, Ländern und Unternehmen erhöht die KSOP die Zahl der Studienplätze um 50 Prozent, verbessert die Ausstattung der Labors und stockt das Personal auf, das die Studierenden betreut.
Um talentierte Fachkräfte zu gewinnen, unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit Unternehmen der Optischen Technologien zwei internationale Masterstudiengänge: Photonics in Jena sowie Optics and Photonics in Karlsruhe. Das BMBF stellt bis 2012 insgesamt 3,8 Millionen Euro für Stipendien für die Studierenden zur Verfügung, die Universitäten sowie die Länder Baden-Württemberg und Thüringen sind mit zwei Millionen beteiligt. Die Unternehmen steuern circa 1,7 Millionen Euro über die gesamte Laufzeit bei. Rund die Hälfte der Fördersumme geht an die KSOP. Die Stipendien für die Studierenden belaufen sich auf 9.600 Euro pro Jahr für maximal zwei Jahre. Das Engagement der Industrie lenkt ein Komitee, an dem Unternehmen der Branche beteiligt sind.
An der KSOP werden in den nächsten vier Jahren insgesamt 100 Studierende vorrangig aus europäischen Ländern das zweijährige Masterstudium in englischer Sprache absolvieren. Das Programm richtet sich an Bewerber, die einen Bachelorabschluss der Natur- oder Ingenieurwissenschaften haben. Die Stipendien vergibt eine mit Wissenschaftlern besetzte Auswahlkommission "an die besten internationalen Studierenden", sagt Dr. Judith Elsner, Geschäftsführerin der KSOP. Noch gebe es wenige Bachelorabsolventen in Deutschland - gerade in den kommenden zwei bis drei Jahren sei es daher wichtig, Studierende aus dem Ausland zu gewinnen.
Der Master-Studiengang an der KSOP qualifiziert für eine Karriere in der Industrie oder in der Forschung. Zu den Hauptelementen gehören Erfahrungen in der Industrie während eines achtwöchigen Praktikums und eine Spezialisierung im zweiten Studienjahr. Die School, die Teil des Zukunftskonzepts war, mit dem die Universität sich in der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder durchsetzte, ging schon Anfang 2007 an den Start. "Unser Programm steht", erklärt Judith Elsner - so falle es der School leicht, die zusätzlichen Mittel zügig für den Ausbau des Studiengangs zu verwenden.
Im Karlsruher Institut für Technologie (KIT) schließen sich das Forschungszentrum Karlsruhe in der Helmholtz-Gemeinschaft und die Universität Karlsruhe zusammen. Damit wird eine Einrichtung international herausragender Forschung und Lehre in den Natur- und Ingenieurwissenschaften aufgebaut. Im KIT arbeiten insgesamt 8000 Beschäftigte mit einem jährlichen Budget von 700 Millionen Euro. Das KIT baut auf das Wissensdreieck Forschung - Lehre - Innovation.
Die Karlsruher Einrichtung ist ein führendes europäisches Energieforschungszentrum und spielt in den Nanowissenschaften eine weltweit sichtbare Rolle. KIT setzt neue Maßstäbe in der Lehre und Nachwuchsförderung und zieht Spitzenwissenschaftler aus aller Welt an. Zudem ist das KIT ein führender Innovationspartner für die Wirtschaft.
Diese Presseinformation ist im Internet abrufbar unter: http://www.kit.edu
Das Foto kann in druckfähiger Qualität angefordert werden unter: presse@verwaltung.uni-karlsruhe.de oder +49 721 608-7414.
Gegen den Fachkräftemangel: Die KSOP baut ihren Masterstudiengang aus.
Quelle: Foto: Andrea Fabry
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Elektrotechnik, Energie
überregional
Studium und Lehre
Deutsch

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