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Rund 1,2 Mio. Euro in Sportanlagen der Universität Erfurt investiert
An der Universität Erfurt ist heute (25. November 2008) ein Erweiterungsbau an die Sporthalle übergeben worden. In einem Jahr Bauzeit sind in dem Anbau auf rund 700 Quadratmetern vier Sporträume, Sanitär- und Umkleideräume sowie Funktionsflächen entstanden. In die Kosten für das rund 775.000 Euro teure Neubauprojekt teilen sich das Thüringer Wirtschaftsministerium, die Stadt Erfurt, Universität und Fachhochschule sowie der Universitätssportverein als Bauherr. Zudem hat das Hochbauamt für die Universität für rund 426.000 Euro umfangreiche Sanierungsmaßnahmen an der bestehenden Sporthalle vorgenommen.
Thüringens Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz, Erfurts Oberbürgermeister Andreas Bausewein sowie die Präsidenten von Universität und Fachhochschule Prof. Dr. Kai Brodersen und Prof. Dr.-Ing. Heinrich Kill, gaben zusammen mit dem Vorsitzenden des USV Erfurt Jens Panse, den Startschuss für den Sportbetrieb in den neuen Räumen. Die Sportler des USV, allen voran die erfolgreiche Karate-Abteilung, demonstrierten die neuen Nutzungsmöglichkeiten. Das Bundesförderzentrum Karate erhält in dem Anbau einen "Dojo". Auf 165 Quadratmetern können die Spitzenathletinnen vom USV Erfurt, die gerade mit einem 5. Platz von der Weltmeisterschaft in Tokio zurückgekehrt sind, künftig täglich unter Wettkampfbedingungen trainieren. In einem neueingerichteten Kraftraum finden Studierende und Mitglieder aller 17 Abteilungen des USV beste Bedingungen zum Training der allgemeinen Fitness vor. Ein dritter funktioneller Raum ist vor allem für Kursangebote im Hochschulsport wie Funktionsgymnastik, Yoga oder Tanzkurse vorgesehen. Dazu gibt es einen Schach- und Schulungsraum. Der behindertengerechte Sanitär- und Umkleidebereich wird in den nächsten Wochen fertig gestellt. Außerdem muss noch die Klima- und Lüftungstechnik in dem Anbau komplettiert werden. Wegen unvorhersehbarer und unabweisbarer Mehrkosten, die in diesem Bauabschnitt entstanden sind, hatte das Wirtschaftsministerium seine Fördermittel in der vergangenen Woche noch einmal auf insgesamt 309.000 Euro (40 Prozent) aufgestockt. Die Stadt Erfurt hat sich mit rund 30 Prozent an den Kosten beteiligt. Die restlichen Mittel haben Universität, Fachhochschule und Universitätssportverein anteilig aufgebracht. Der Verein hatte dazu eine Mitgliederumlage erhoben und Eigenleistungen an dem Bau eingebracht. Parallel fanden in den vergangenen vier Monaten Sanierungsarbeiten an der bestehenden Dreifeldersporthalle, die in den achtziger Jahr gebaut wurde, statt. Für rund 426.000 Euro aus dem Hochschulbauetat wurden in Verantwortung des Hochbauamts alle Sanitär- und Umkleideräume, die Heizungs- und Klimatechnik sowie die Elektrotechnik im Bestand modernisiert. "Mit der Inbetriebnahme des Anbaus und dem Abschluss der Sanierungsarbeiten an der Sporthalle verbessern sich die Bedingungen für die rund 1.000 Mitglieder des USV, die 1.500 im Hochschulsport aktiven Studierenden beider Hochschulen sowie für die Sportlehrerausbildung an der Universität entscheidend", freut sich der USV-Vorsitzende und Hochschulsportbeauftragte Jens Panse.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
überregional
Organisatorisches
Deutsch

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