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26.11.2008 11:35

Die Leibniz Universität Hannover - auch bei der EU-Forschungsförderung eine feste Größe!

Dr. Stefanie Beier Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Leibniz Universität Hannover

    Rund 20 Millionen Euro an EU-Drittmitteln für die Hochschule

    Eine neue Studie zur deutschen Hochschulbeteiligung am 6. Forschungsrahmenprogramm der EU des EU-Hochschulbüros Hannover/Hildesheim belegt: Mit ihrer Mittelakquise trägt die Leibniz Universität Hannover erheblich zu der guten Platzierung der niedersächsischen Hochschulen auf EU-Ebene bei. Der Hochschulstandort Niedersachsen wirbt insgesamt 79,1 Millionen Euro Fördergelder ein - davon fließen rund 25 Prozent an die Leibniz Universität. So hat sie im 6. Forschungsrahmenprogramm, dessen Laufzeit die Jahre 2002 bis 2006 umfasst, insgesamt 19,7 Millionen Euro an Drittmitteln auf EU Ebene akquiriert. Mit diesen Zuwendungen liegt die Universität im bundesweiten Hochschulvergleich auf dem 14. Platz von 125 deutschen Hochschulen und konnte sich im Vergleich zum Vorgängerprogramm um rund 22 Prozent steigern. Bei der Pro-Kopf-Einwerbung je besetzter Professorenstelle belegt sie mit einer Mitteleinwerbung von rund 60.000 Euro den 15. Platz und gehört damit in diesem Bereich zu den erfolgreichsten deutschen Hochschulen. Dipl.-Soz. Jörg Jerusel aus dem EU-Hochschulbüro Hannover/Hildesheim leitete das Forschungsprojekt, das vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur unterstützt wurde. Mehr zur Studie unter http://www.eu.uni-hannover.de.

    Die Forscherinnen und Forscher der Leibniz Universität Hannover konnten sich in vier der 16 Programme des 6. Forschungsrahmenprogramms unter den ersten zehn einwerbestärksten Hochschulen platzieren: So im Programm "Technologien für die Informationsgesellschaft (IST)". Hier wirbt die Leibniz Universität 8,7 Millionen Euro ein und kann sich mit dieser Mittelakquise im bundesweiten Hochschulwettbewerb um EU-Fördergelder auf dem sechsten Platz positionieren. Das Forschungszentrum L3S ist primärer Träger innerhalb dieser Programmaktivität. Im L3S werden unter Leitung von Prof. Wolfgang Nejdl unter anderem das Exzellenznetzwerk "Professional Learning (ProLearn)" sowie das Projekt "Coolaborative open environment for project-centered learning (COOPER)" koordiniert.

    Auch im Programm "Nanowissenschaften und Nanotechnologien, Neue Materialien und Produktionstechniken (NMP)" ist die exzellente Forschung der Universität auf EU-Ebene sichtbar. Hier kann sie sich mit einer Drittmitteleinwerbung von rund drei Millionen Euro EU-Fördergelder auf Platz sieben behaupten. In diesem Programm wird die Forschungsaktivität primär getragen durch die Fakultät für Maschinenbau der Leibniz Universität. So werden beispielsweise die Projekte "Custom, Environment, and Comfort made shoe (CEC-MADE-SHOE)" und "Next Generation Production Systems (NEXT)" am Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen unter der Leitung von Prof. Berend Denkena durchgeführt.

    Die Geistes- und Sozialwissenschaften partizipieren am größten Forschungsförderinstrument der EU. So ist das Institut für Politische Wissenschaften mit dem Projekt "Partizipative Governance und institutionelle Innovation (PAGANINI)", Leiterin Prof. Katharina Braun, vertreten.

    Diese Zahlen verdeutlichen, dass sich das EU-Forschungsförderinstrument bei den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Leibniz Universität Hannover als Drittmittelquelle etabliert hat.

    Hinweis an die Redaktion:
    Für weitere Informationen steht Ihnen Dipl.-Soz. Jörg Jerusel, EU-Hochschulbüro Hannover/Hildesheim, unter Telefon +49 511 762 19181 oder per E-Mail unter joerg.jerusel@zuv.uni-hannover.de gern zur Verfügung.


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    fachunabhängig
    überregional
    Forschungsprojekte, Wissenschaftspolitik
    Deutsch


     

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