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Wissenschaft
Meeres- und Klimaforschung als zentrale Zukunftsthemen der norddeutschen Länder - Verwaltungsvereinbarung zu neuem Forschungsschiff abgeschlossen
HANNOVER. Am (heutigen) Donnerstag haben sich die Norddeutschen Wissenschaftsminister aus Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein im Hanse-Wissenschafts-Kolleg Delmenhorst getroffen, um die gemeinsamen Ziele in der Wissenschafts- und Forschungspolitik fortzuschreiben. Im Mittelpunkt dieser Konferenz stand die Meeres- und Klimaforschung.
"Bereits heute sind wir in der Meeres- und Klimaforschung mit unseren Hochschulen und Forschungseinrichtungen im internationalen Wettbewerb gut aufgestellt. Diese Stärken müssen wir in enger Abstimmung miteinander noch weiter ausbauen", so der Niedersächsische Wissenschaftsminister Lutz Stratmann.
Die Minister unterschrieben die Verwaltungsvereinbarung zum Bau und Betrieb eines Tiefseeforschungsschiffs als Nachfolgeschiff der "Sonne", das im Heimathafen Wilhelmshaven liegen wird. Die Unterschrift des Bundes wird noch im Dezember erfolgen.
Die Minister befassten sich gemeinsam mit Wissenschaftlern und Vertretern der deutschen Meeresforschung besonders mit Trends der wissenschaftlichen Entwicklung und dem zukünftigen Bedarf an Infrastruktur. Sie sprachen sich für den Erhalt der föderalen Struktur und die Vielfalt der Meeresforschungseinrichtungen in Norddeutschland aus. Kooperationen der norddeutschen Länder sollen dazu beitragen, die vorhandenen Strukturen zu stärken und weiter auszubauen.
Die Norddeutschen Länder sprechen sich für die Förderung der deutschen Meeresforschung aus, um sie auch auf europäischer und internationaler Ebene noch sichtbarer zu machen. Dafür ist der Erhalt und der Ausbau einer leistungsfähigen Infrastruktur der deutschen Meeresforschung mit einer weltweit operierenden Forschungsflotte eine zentrale Aufgabe von Bund und Ländern.
Die Klimaforschung wird als entscheidender Faktor in der Klimapolitik angesehen. Sowohl klimatologische Grundlagenforschung als auch angewandte Klimaforschung liefern die Grundlagen für gesamtgesellschaftlich relevante Entscheidungen in Reaktion auf den zu erwartenden Klimawandel.
Die Norddeutschen Länder werden sich weiterhin gegenseitig über laufende und geplante Klimaforschungsprojekte unterrichten sowie Forschungsaktivitäten abstimmen, um Synergien zu schaffen und die Klimaforschung der norddeutschen Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen weiter zu stärken. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die regionale Klimaforschung gelegt.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
überregional
Wissenschaftspolitik
Deutsch

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