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Wissenschaft
Die Technische Universität Ilmenau ist eine internationale Zusammenarbeit eingegangen, um unter anderem die Klimaforschung weiter voranzutreiben.
Das vom Institut für Thermo- und Fluiddynamik betriebene sogenannte Experiment "Ilmenauer Fass" ist nun in die "International Collaboration for Turbulence Research (ICTR)" eingebunden, der Naturwissenschaftler und Ingenieure aus 15 Ländern der Erde angehören.
Durch die weltweite Zusammenarbeit auf dem Gebiet der sogenannten Turbulenzforschung will das Institut herausfinden, wie sich hochkomplexe natürliche oder technische Strömungen besser vorhersagen lassen. Natürliche Strömungen kommen in der Natur vor, etwa der Wind, der Golfstrom oder auch die Strömung im flüssigen Erdkern. Technische Strömungen sind solche, die erst durch Hilfsmittel in Gang gesetzt werden, zum Beispiel die Strömung in einem Kochtopf auf einer heißen Herdplatte oder die Luftzirkulation in einem beheizten Wohnraum.
In Ilmenau werden hauptsächlich Wärmeströme und die dazugehörigen Temperatur- und Geschwindigkeitsschwankungen gemessen. Aus der Perspektive eines sich mit der Strömung bewegenden Beobachters sollen neuartige Modelle entwickelt werden, die zum Beispiel zur besseren Beschreibung der klimatischen Veränderungen auf der Erde beitragen. Dies geschieht bei unterschiedlichen Parametern wie Temperatur, Stärke des Auftriebes, Geometrie usw., um daraus allgemeingültige Vorhersagen zum Wärmetransport abzuleiten, die wiederum Aussagen unter anderem über die Erderwärmung ermöglichen.
Das zentrale Anliegen der internationalen Zusammenarbeit besteht dabei insbesondere in der gegenseitigen Nutzung von Experimentieranlagen, dem Aufbau einer gemeinsamen Wissens- und Datenbasis und dem permanenten Austausch von Wissenschaftlern und Studenten.
Informationen:
Dr. Ronald du Puits,
Telefon: 03677 691353
E-Mail: ronald.dupuits@tu-ilmenau.de
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Meer / Klima, Umwelt / Ökologie
überregional
Forschungsprojekte
Deutsch

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