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02.12.2008 14:25

Prof. Hein rückt an die Spitze von Galileo

Michael Brauns Pressestelle
Universität der Bundeswehr München

    Prof. Günter W. Hein von der Universität der Bundeswehr München übernahm am 01. Dezember die Spitzen-Position des "Head of Galileo Operations and Evolution" bei der ESA (European Space Agency), der europäischen Weltraumbehörde. Hein entwickelte mit seinem Institut in den letzten Jahren maßgebliche Bestandteile des europäischen Satellitennavigations-Systems Galileo.

    In seiner neuen Position wird Prof. Günter Hein das europäische Satellitennavigations-System Galileo technisch weiter entwickeln und die Infrastruktur für die Inbetriebnahme vorbereiten. Die Bundesregierung nominierte Prof. Hein für diese technische und auch politische Aufgabe, die Mitgliedsländer der Europäischen Union bestätigten das Vertrauen. Der gebürtige Hesse übernahm 1983 als damals jüngster Professor an der Universität der Bundeswehr München das Institut für Erdmessung und Navigation. Unter seiner Leitung entwickelte das Institut wichtige Bereiche der Signalentwicklung von Galileo und damit dem Herzstück des Systems. Die Forschung am Institut werde jedoch weiter gehen. Die Präsidentin der Universität, Prof. Merith Niehuss, sieht den mit vier Jahren befristeten Weggang von Prof. Hein mit einem lachenden und einem weinenden Auge: "Wir verlieren mit Prof. Hein einen unserer drittmittelstärksten Professoren. Andererseits ist die neue Position eine Riesenchance und die Auswahl spricht für die Expertise von Prof. Hein."

    Schwierige Verhandlungen
    Vor Prof. Hein liegt eine Herkulesaufgabe in exponierter Position. Zum einen muss er mit Diplomatie und Fingerspitzengefühl die Wünsche und Forderungen aller Mitgliedsstaaten der ESA abstimmen und zum anderen wird er Verhandlungen führen mit wichtigen Staaten wie Russland, China, Japan und Indien, die selbst eigene Satellitennavigations-Systeme entwickeln. Seine erste Aufgabe in diesen Tagen ist bereits eine Abstimmung mit China in Beijing zu deren COMPASS System.

    Weitere Informationen erhalten Sie bei:
    Michael Brauns
    Pressesprecher
    Tel.: 089/6004-2004/-3244
    E-Mail: michael.brauns@unibw.de


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Physik / Astronomie
    überregional
    Personalia
    Deutsch


     

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